-Ausgabe No. 147 - Oktober 2009
seit dem 27. Feb. 1997


Titelbild von Frakar



TLZ No. 147
(10/2009)

Inhalt:
Titelbild  Regenbogen über Neudietendorf - von Frakar
Tuggat liebe Freunde des Tuckerlandes   Einleitung - von Asi 
Wie mir die Kraehe Karrda berichtete  News von Frakar zu Tuckers Abenteuern
Tuggat, liebe Freunde - Schmetterlinge und Tafel des Ruhmes - von Manathas
Sarah in Afrika - Teil 1  Eine junge Missionarin zum ersten Mal in Tansania - von Sarah Gerschel
Wo wohnen die meisten Tuckerspieler?  Eine kleine Statistik - von Arno
Moskitos in der Schweinebucht - oder 'Michelle' auf Kuba  ein Erfahrungsbericht in mehreren Teilen, Teil 1 - von Hartmut Gerlach
Kurzgeschichte Level 20 - von Richard Bönisch
Ein Gitterpuzzle - von Richard dem Rätselhaften
Buchvorstellung: Hermann Hesse ‚Unterm Rad‘ - von Hartmut Gerlach
Der Witz des Monats - von Erika
TLZ-Archiv Index aller(!) vorheriger Ausgaben der TLZ
  
(TLZ-Archiv-Linkaufruf funktioniert nur, wenn die jeweiligen TLZ-Ausgaben + Index, im entsprechenden Pfad, offline verfügbar sind!)

 



Wie es sich schon in den letzten Wochen angekündigt hat, wechselt mit dieser Oktober-Ausgabe 2009 die Redaktion der TLZ von Heike Hoffmann auf mich, Asi. An dieser Stelle möchte ich Heike für ihre langjährige Arbeit als Redakteurin der TLZ danken. Seit September 2003 (TLZ 74) hat Heike unermüdlich jeden Monat die Onlinezeitung zusammengestellt, oft unter schwierigen Bedingungen und Zeitdruck, ganz nebenbei als "Managerin" für ihre Familie und ihren Beruf. 

Natürlich lebt eine Zeitung von der Mitarbeit und den Ideen der einzelnen Autoren - darum auch ein riesiges Dankeschön an alle treuen TLZ-Beitragschreiber der vergangenen Jahre! Ohne Euch würde es die TLZ heute längst nicht mehr geben - und die Zeitung gibt es nun schon sage und schreibe 12 Jahre!!! Die ursprüngliche Idee dieser Onlinezeitung hatte 1997 unser Grossmeister Frakar persönlich. Sechs Jahre lang baute er die TLZ Stück für Stück auf und sorgte jeden Monat für Vielseitigkeit und pünktliches Erscheinen. *aufdiekniefallundseinstaubigesgewandkuess*.....*hust*. Als die Arbeit mit "Tuckers Abenteuern" und der TLZ dann immer umfangreicher wurde, musste Frakar die Zeitung in andere Hände übergeben - an Heike Hoffmann, welche die TLZ weitere sechs Jahr betreute und nun an mich übergab.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Euch und wünsche mir, dass die TLZ von allen Lesern immer am letzten Sonntag des Monats mit Spannung und Neugier erwartet wird. Über eine Zuarbeit von Euch, liebe TLZ-Leser, bin ich jederzeit dankbar. Je unterschiedlicher die einzelnen Themen, um so vielfältiger die Zeitung. Einzelne Beiträge bitte per email an  asi@tuckerland.de

Also dann: Es geht weiter!!!        


Eure Asi
asi@tuckerland.de

Und hier der passende Spruch für den bevorstehenden kalten und düsteren Monat November:

Ein kleines Lächeln, ein freundliches Wort, ein paar gute Wünsche, eine kleine Postkarte, 
ein Strauß Blumen – das sind die kleinen Sonnen, die wir füreinander scheinen lassen können.
Sie strahlen uns an, wenn die große Sonne mal nicht scheint. 


© Jochen Mariss, (*1955), Autor und Fotograf 
Quelle : »Blütenzauber«, 2009 Grafik Werkstatt Bielefeld 

 

Fotografiert von Michael Lorenz Fotografiert von Alex und Marie
     Foto von Michael Lorenz  Foto von Alex und Marie

Wie mir die Kraehe Karrda berichtete...

Wo waren wir stehengeblieben??? - Genau: Auf www.tuckerland.de gibt's immer noch den DOWNLOAD "TUCKERS ABENTEUER" in der Version 7.x07. 
Heisst: Alle Level von 1-70 inklusive der dazugehoerigen Endgegner sind im neuen Outfit. Die Level 71-120 sind spielbar, aber im alten Stil. An der Ueberarbeitung dieser 'alten' Level wird z.Z. mit viel Liebe und Geduld gefeilt. Extrem wichtige Unterstuetzung bei diesem Projekt erfahre ich durch meine BETA-TESTER!!! Lob und Dank, und viele EPs (Erfahrungspunkte), UND die Nennung im Abspann des Games sind ihnen sicher! Einige von ihnen sind bereits "Ritter der Kraehenburg" (dem z.Z. hoechsten erreichbaren Rang im Tuckerland), andere sind auf dem besten Weg dorthin. Die Aufgabe der BETA-TESTER besteht darin, einen neuen Level auf alle moegliche und unerdenkliche Weise zu spielen, um Fehler zu finden. Oft fliessen dadurch tolle Anregungen mit ein. Im Moment ueberarbeiten wir die Level 101-120. Und sind gerade beim Level 114. - Danach kommen ALLE Endgegner dran UND dann gibt's erstmal wieder ein Update auf der web-site, bevor die BETA-TESTER in eine weitere Runde (Level 71-100) einsteigen koennen.

Hier 4 Bilder, um mein Gelaber etwas aufzulockern. Ihr seht v.l.n.r.: 
1. einen meiner getreuen Knappen (Evan sein Name, ein Meister der Kunst des Wortes auf der Buehne), wie er in der Bakerstreet 221b in London in des Urvaters Buch schreibt und einen Tuckerland-Aufkleber dort hinterlaesst! - Leider steht Evan nicht auf der Tafel des Ruhmes, sonst haette ich ihn fuer diese Heldentat prompt zur EP-Belobigung beim Schreiber Manathas vorgeschlagen...
2. ...ausserdem verschoente Knappe Evan noch die Pinwand des Urvaters des genialen Geistes. - Wahrscheinlich wird Watson alles am Ende des Tages seiner Kister der 'absonderlichen Faelle des Mr. Holmes' hinzufuegen...
3. Level 114 (alte Version) / 4. Level 114 (neue Version)

        
Klicke auf das Bild, wenn Du es groesser sehen willst!

Tjoooa, und beim letzten Bild sind wir auch schon beim aktuellen Thema: Den Beta-Level-114 koennen die BETA-Tester hier laden: www.tuckerland.de/ta/_ta_beta_test_8.0114.exe
UND - Ehre wem Ehre gebuehrt! - per eMail-Rundbrief erfahren dann DIE BETA-Tester das Passwort zum Oeffnen des Levels. ;)
 
Der 'neue' Level ist (wie immer bei den Ueberarbeitungen) an den alten Level mehr oder weniger angelehnt. - Damals waren es 9 Kristall-Cryptos die je EINEN Frakar-Kristall hinterliessen, nun ist es EIN Kristall-Crypto, welcher 10 Kristalle ausspuckt, wenn man ihn richtig 'bearbeitet'. Dazu braucht man Explodier-Cryptos, welche in den magischen Kreisen solange gefangen bleiben, bis sie von Tucker frei gelassen werden. Die Mitte des Levels - so verlockend wie die Werbung im real-life - bleibt fuer Tucker unerrreicht! Sie ist dem KEZ-Crypto vorbehalten. - 'Ein Schelm der Boeses dabei denkt...' ;) 

In der alten Version gab's Fallgruben, welche von vornherein sichtbar waren. In der Ueberarbeitung gibt es ebenfalls Fallgruben, aber nicht sichtbar. Diese '8 Gruben der Tiefe' lassen sich aber umgehen, wenn man weiss, wo sie sind... 'huestel' ;)
Die ausreichende Anzahl der Lebenstruenke bietet die Alternative, einige Explodier-Crypto nicht abzuwerfen, sondern im entscheidenden(!) Moment 'von Hand' zu zuenden... *autsch*
Erst dachte ich, der Level sei zu einfach! Doch dann brauchte ich etliche Versuche, um ihn zu schaffen. - Dennoch: Da, wo i c h  in der Vergangenheit oft nur 3 Kristalle uebrig hatte, hatten die BETA-TESTER 5 Kristalle oder mehr uebrig; also wird auch dieser Level ein Spaziergang fuer Euch... - Oder nicht?? - Das lest IHR in der naechsten TLZ!!! ;)

HALT!!! - In letzter Sekunde erreichte mich eine Entscheidung auf redaktioneller Ebene. Im Dialog zwischen Asi, Manathas und mir kamen wir zu dem Schluss, dass zukuenftig Manathas den Spielraum hat, 1-3(!) EPs pro TLZ-Beitrag zu vergeben. 
Die EP-Hoehe richtet sich hierbei (mit und ab der heutigen Ausgabe) nach dem Umfang des Beitrages in Wort und Bild sowie seiner qualitativen Recherche. Das letzte Wort hat hierbei 'Manathas der Schreiber'. 

Noch eins!!! - U.a. fragte Arno...: "Gibt es dafür EPs?" - Alsooo, lassen wir mal ein paar Sonderpunkte los: Der Schnellste, der sich bei mir (per eMail) zur Loesung des BETA-Levels 114 meldet, bekommt 3, der Zweite 2 und der Dritte 1 EP ZUSAETZLICH! - OKay?!? ;)
Bei den Einsendern 4-10 bekommt der, der die meisten Kristalle uebrig hat [Tuckers Rucksack+Traenke(pro Trank=10 Kristalle)+Mitte zaehlt ebenfalls] 2(!) EP zusaetzlich, wie auch der, der mit nur EINEM (oder geringstem) Lebenspunktestand (sonst alle Kristalle abgeraeumt) durch's Ziel geht! Doppelte Wertung der Einsendungen von 4-10 moeglich: Z.B. Spieler 5 und Spieler 9 haben nur noch einen Kristall uebrig. Dann bekommen beide 2 EP. Jeder Spieler von 1-10 darf nur einmal vertreten sein!!! Ein Screenshot ist zwingend erforderlich, um die Meldung zu belegen! Und: Nur die ERSTE Einsendung des jeweiligen Spielers zaehlt. - Das Spiel beginnt! ;)


Tuggat, Frakar
frakar@tuckerland.de
www.tuckerland.de

 

Tuggat, liebe Freunde,
 
danke, Heike, für ca. 6 Jahre Betreuung und Herausgabe der TLZ. Viel Erfolg und Resonanz, dir, Asi, die du den Stafettenstab jetzt übernimmst! Auf gute Zusammenarbeit!
 
Liebe Freunde, meine Heimat, die Oberlausitz, ist voller Überraschungen und Attraktionen. Ich werde in der nächsten Zeit entweder in eigenständigen Beiträgen oder im Rahmen dieser Kolumne immer mal eine vorstellen. Heute möchte ich mit dem sogenannten "Schmetterlingshaus" in Jonsdorf bei Zittau anfangen:
 
Das Schmetterlingshaus in Jonsdorf:

 

In Jonsdorf bei Zittau befindet sich ein rundes Gebäude, das seit ca. 1995 auf etwa 500 qm inmitten einer tropischen Zone etwa 300 Schmetterlinge, eine große Auswahl an Reptilien, Schlangen und Spinnen sowie ein 3 m langes Seewasseraquarium beheimatet. Ein lohnenswertes Objekt!
 
Tabelle der EPs:
 

EPs in 147                  
                 
  Monat TA 12 geschafft Rätsel um Trotto Titelbild /Beiträge 146 Rätsel Magnus /Lösung Rätsel Richard /Lösung Forum TdR/TLZ Summe
                   
Daisenberger, Bettina 4       1 1     6
Dietzsch, Stephan 4   5     1     10
Eisemann, Rolf 3         1     4
Flück, Elsbeth 3         1     4
Fritz, Erika 4       1 1     6
Geiger, Winfried 3       1 1     5
Henke, Arno 4       1 1     6
Hildebrand, Ericka (ehem. Reikowski) 8 5             13
Hoffmann, Heike               1 1
Lubig, Maria       1         1
Maude, Asi       1         1
Müller, Gesa 4               4
Recktenwald, "Leo" 2               2
Rückheim, Jens 3       1 1     5
Stetsi       1         1
Störmann, Alex 4       1 1     6
Thomas, Alexander 3         1     4
Trott, Thomas 4     1   1 1   7
Ulmer, Sylvia 4               4
                   
                90

113 Spieler haben jetzt alle 12 Abenteuer geschafft!

Die ersten Fünfzig:
 
Platz Name x Stadt Land TA EPs Summe
1 Störmann, Alexander   Schmallenberg de 12 241 373
2 Recktenwald, Elke Maria "Leo"   Trier de 12 211 343
3 Thomas, Alexander   Chemnitz de 12 197 329
4 Trott, Thomas "Magnus"   Berlin de 12 182 314
5 Kolaczek, Hannelore "Hany"   Boca Chica do 12 179 311
6 Geiger, Winfried   Ebersbach/Fils de 12 151 283
7 Fritz, Erika   Cuxhaven de 12 150 282
8 Henke, Arno (Jg. 40)   Glinde de 12 140 272
9 Rückheim, Jens (Jg. 70)   Berlin de 12 139 271
10 Ulmer, Sylvia   Berlin de 12 129 261
11 Eisemann, Rolf   Aulendorf de 12 120 252
12 Müller, Gesa   Uetersen de 12 116 248
13 Dietzsch, Stephan   Leukersdorf de 12 113 245
14 Basse, Sabine   Speyer de 12 98 230
15 Daisenberger, Bettina   Penzberg de 12 84 216
16 Heitzer, Vera   Heinsberg de 12 76 208
17 Flück, Elsbeth   Neuendorf ch 12 72 204
18 Haupt, Bianca   Reutlingen de 12 70 202
19 Röderer, Sabine   Illertissen de 12 64 196
20 Schulte, Ellen   Wesel de 11 51 172
21 Espig, Helmut (Jg. 52)   Chemnitz de 12 25 157
22 Oosting, Marion   Blekendorf de 12 19 151
23 Nötzold, Simone   Kirchberg de 12 15 147
24 Hoffmann, Heike   Arnstadt de 6 79 145
25 Hildebrandt (ehem. Reikowski), Ericka   Ibbenbüren de 12 13 145
26 Zebra, Cornelia   Wien at 12 9 141
27 Heine, Frederic   Melbourne au 12 9 141
28 Barry, Petra   Ühlingen-Birkendorf de 12 9 141
29 Huber, Peter "Bull" (Jg. 56)   Lichtenwald de 10 30 140
30 Welfens, Clara (Jg. 56)   Heinsberg de 12 8 140
31 Henke, Kevin "Geister-Hunter"   Glinde de 12 8 140
32 Balster, Alexander   Rhede de 12 7 139
33 Ackmann, Fred   Auetal de 12 7 139
34 Bärtschi, Susanne   Großhöchstetten ch 12 6 138
35 Rök-Ramirez, Michael   Shanghai cn 12 6 138
36 Stuschka, Leopold   Waldkirchen de 12 6 138
37 Klinke, Natalya   Peine de 12 5 137
38 Peitzner, Joachim   Wolgast de 12 5 137
39 Adler, Kirsten   Ettlingen de 12 5 137
40 Schuster, Daniela   Neuhof de 12 5 137
41 Dunkel, Wolfgang (Jg. 51)   Göttingen de 12 4 136
42 Schieche, Bettina   Maintal de 12 4 136
43 Isensee, Tatjana "Tanhild"   Detmold de 12 4 136
44 Willimann, Samuel   Triengen ch 12 4 136
45 Eickenbusch, Sebastian   Geisenheim de 12 4 136
46 Studer, Markus   Kaiseraugst ch 12 4 136
47 Rothweiler, Michael (Jg. 67)   Malabar Hill in 12 4 136
48 Richter, Steffen   Limbach-Oberfrohna de 12 4 136
49 Stolz, Thomas   Neunkirchen de 12 4 136
50 Egger, Johannes   Gmunden at 12 4 136
 
Folge Nr. 52: "Fehler Nr. 1":
 

 

 
 
Euer Manathas
manathas@tuckerland.de


Die folgende Beitragsreihe kommt vielen TLZ-Lesern sicher bekannt vor. Bereits ab TLZ 127 erschienen mehrere Rundbriefe von Sarah Gerschel, welche für ein Jahr in Afrika/Tansania lebte und arbeitete. Allerdings fehlten bisher ihre ersten Berichte ab September 2007, welche ich erst jetzt im Nachhinein mit freundlicher Genehmigung von Sarah erhielt. In den kommenden TLZ-Ausgaben folgen nun die Beiträge, welche bis Februar 2008 von Sarah verfasst wurden. 

Sarah in Afrika - Teil 1

21.09.2007
Meine Lieben! 
Sarah in der Kirche nach dem Gottesdienst am 25.12.08 Dies ist also meine erste Mail und da ihr dies nun lest bezeichnet mir das, dass alles doch irgendwann geklappt hat… 

Zunächst erst mal: es geht mir gut! Der Flug war anstrengend und spannend (Innlandflüge in Afrika kann ich nur jedem empfehlen, das ist aufregend!), wir wurden wie geplant abgeholt und sind nun schon in Leguruki, unserem Einsatzort. Es ist ein riesiges Gelände mit Unterrichtsräumen, Wohnhäusern, Bäumen und… Tieren! Wir hätten da: Hühner, Ziegen, Hunde, Katzen(Danke für die Tollwutimpfung, Elisabeth!) – bis dahin, soweit so gut – aber auch krabbelnde und fliegende unbekannte Insekten, kleine Geckos, die wiederum diese Insekten vertilgen(Danke!), und abends wunderbar viele Fledermäuse! Und ob ihrs glaubt oder nicht, gestern ist mir eine von diesen voll ins Gesicht geflogen und wollte sich dort niederlassen… 

Unsere Begrüßung war sehr herzlich und dauert an: am ersten Tag eher offiziell mit den Lehren und Schulleitern und dann ganz ungezwungen und warm und herzlich mit Schülern. Alles ganz so wie man es sich vorstellt, mit viel Interesse an uns als die „Neuen“ und natürlich auch viel Gastfreundschaft.

 Gestern sind wir vom einwöchigen Besuch bei einer deutschen Missionarin namens Christiane Eckart zurückgekehrt. Sie hatte uns mit ihrem Jeep (ohne den geht hier grundsätzlich überhaupt nichts, ihr müsstet die Straßen mal sehen, die wir hier befahren, Abenteuer pur!) abgeholt und auf der Fahrt zu ihr haben wir uns schon an gewisse „Umwege“ gewöhnt… Da waren Kranke zu besuchen, Leuteauf der Strasse nach Moshi abzuholen, Hühner irgendwohin zu fahren, Bekannte zu grüßen und so weiter. Zeitweise waren wir an die 20 Leute in dem Gefährt, das ursprünglich für 10-12 Personen ausgestattetTansanisches Glatteis... war. 

Soweit so gut. Schon während der Fahrt wurde klar, dass der Job dieser Missionarin kein leichter ist: ihr Gemeindeeinzugsgebiet kann man in ca. einer Stunde einmal durchfahren, so groß ist es. Es gibt dort so viele Kirchen, Gemeinden und einheimische Evangelisten(die wohl vorrangig die Predigtarbeit übernehmen), dass wir echt erstaunt waren, dass Christiane das alles so hinbekommt. Zudem befinden sich diese Kirchen in Gebieten, in denen man so weder auf den ersten noch auf den zweiten Blick eine befahrbare Straße vermuten würde…

Nun gut, wir haben die gute Frau dann sehr häufig begleitet und ihr über die Schulter gesehen. Ein großer Teil ihrer Arbeit besteht natürlich darin, ihre Gemeinden zu koordinieren, soweit das geht, ansonsten muss sie häufig irgendwelche Personen und Dinge(s.o.) durch die Gegend fahren.

Ach ja, und selbstverständlich macht sie auch Gottesdienste! So hatten wir das große Vergnügen einen Nachtgottesdienst bei den Massai mitzuerleben: mit etwa 60 richtig traditionellen Massai, die alle bis zu 10 Kilometer Fußmarsch auf sich genommen hatten, beginnend mit dem typischen Schwarztee mit euterwarmer Milch und viiiieeel Zucker – für uns als Ehrengäste. Und dann gings los unter wunderschönem Sternenhimmel, zunächst mit ausgedehntem warmsingen und –tanzen, dann folgte eine lange Predigt auf Kimassai (nix mehr mit Suaheli, da hat jeder seine eigene Sprache, wahrscheinlich um uns zu verwirren…), Krankengebet und wieder Singen Tanzen, Stampfen, Hüpfen.

Ach ja, alles fand ganz typisch in einer Burma statt. Das wiederum ist sozusagen ein „Einfamilienhaus“, nur dass die einzelnen Zimmer kleine Lehmhütten sind, die alle um den zentralen Misthaufen herumstehen, auf dem das Vieh nächtigt. Man sieht also an der Größe dieses Haufens, wie viele Tiere diese Familie besitzt und somit, wie vermögend sie ist. 

 Aber bei Christiane gibt es außer den Massai noch mehr zu sehen, der Ort befindet sich nämlich direkt am Manyara-Nationalpark und so könnt ihr euch vorstellen, was es da noch so gibt: Tiere! Und was für welche! Giraffen haben wir fast jeden Tag gesehen und als wir dann zu Fuß und mit einem Freund von Christiane einmal an den Nationalpark herangelaufen sind, standen wir auf plötzlich auf einem Platz mit allerlei Zebras, Gnus, Antilopen und Büffeln. Atemberaubend und wirklich sehr schön!!! 

Ich denke, das ist ein gutes Schlusswort, ich grüße euch alle sehr herzlich aus Tansania! Denkt beim Bratwurstessen schön an mich… 


PS: Man kann von Leguruki aus den Kilimanjaro sehen!!!
war bei uns gleich um die Ecke - der Kilimanjaro'Twiga' beim genussvollen MahlZebras im Krater - auf Swahili heissen die 'Esel mit Streifen'

Klickt auf die Bildchen, sie vergrößern sich dann!

Sarah Gerschel
Eure Sarah


Der nächste Beitrag kommt von Arno aus dem Tuckerland-Forum. Hallo Arno, schön Dich hier in der TLZ begrüssen zu können! ;)

An dieser Stelle ein heisser Tipp an alle TLZ-Leser: Schaut doch mal ins Tuckerland-Forum! Hier gibts prima Ratschläge an alle, die mit dem PC-Spiel "Tuckers Abenteuer" nicht mehr weiterkommen und schon verzweifelt aufgeben wollen. Auch eine Witze-Rubrik gibt es, man kann sich zu allerlei bewegenden Themen austauschen und sich in einer Bildergalerie die Forum-Mitglieder im "Real Live" bekieken. Ins Leben gerufen und mit grosser Hingabe betreut wird das Tuckerland-Forum von Magnus, bei ihm laufen alle Forum-Fäden zusammen! Der Vorteil am Forum besteht eindeutig darin, dass man hier täglich miteinander reden kann und nicht einen Monat auf das Erscheinen neuer Beiträge  warten muss.   

Wo wohnen die meisten Tuckerspieler?

Moin und Hallo Asi,

Ich habe mal in der letzten TLZ die Städte oder Dörfer gesucht mit den meisten Tuckerspielern. Ob es was für die TLZ ist musst Du entscheiden. Es gibt noch viele Dörfer und Städte mit 2, 3, 4, Spielern. Dieses sind aber die meisten. Den richtigen Text must Du schreiben. Gibt es dafür EPs ? 

1) Berlin : 72 Spieler
2) Hamburg : 22 
2) München : 22
4) Erfurt : 18
5) Arnstadt : 17
6) Wien : 16
7) Dresden : 13
8) Bremen : 12
8) Leipzig : 12
9) Glinde : 7
9) Lübeck: 7
9) Nürnberg : 7
10) Essen : 6

Nun Asi sei Gegrüßt und Tuggert 

Arno
Arno

Moskitos in der Schweinebucht - oder 'Michelle' auf Kuba
ein Erfahrungsbericht in mehreren Teilen, Teil 1 


... Sonne, Karibik, Mojitos, Rum, Zigarren, Musik, Havanna, Fische, Ruhe; Erholung pur; endlich Urlaub. Also wieder mal 10 Stunden in den Flieger, was man aber, angesichts der Tatsache, dass der nur halb voll war, schon fast als erholsam bezeichnen konnte (nervig war nur das steif vor mir sitzende Mädel, das sich gleich am Anfang das T-Shirt bekleckert hatte). 

Tja, relativ 'gut drauf' lässt man dann die wartenden Kofferträger gekonnt stehen, man hat ja in den letzten Jahren viele diesbezügliche Erfahrungen sammeln können; die folgenden zwei Stunden Transfer zum Hotel werden nur durch die Reiseleiterin bzw. durch deren leicht bis mittelschwer die Konzentration fordernden Ausführungen unterbrochen, was keinesfalls daran liegen mochte, dass diese zu leise gewesen sein könnten, im Gegenteil; noch als ich dachte, warum wohl die Lautsprecher so weit aufgedreht wären, schaltete sie erst das Mikrofon ein, autsch !! Begleitet von Berichten über Schulpflicht, wilde Tiere und die siegreiche Revolution erreichte der Bus auch schon das Hotel, ein Hüttendorf, mitten im Sumpf, also ruhig war es hier auf jeden Fall...

Beim Einchecken gab's viele nette Worte, einen Schlüssel mit der Nummer 32 und die Info, wo sich zugehöriges Schloss befände. Also, das Schloss der Tür zur Hütte...; irgendwann hätte möglicherweise auch jemand die Koffer dorthin getragen, aber solange wollten wir dann doch nicht warten; die Hütte war sehr geräumig und strahlte innen einen postsozialistischen Charme aus, was wohl auch an den Leuchtmitteln liegen mochte; 'Neonröhren' hatte ich irgendwie nicht erwartet... Solcherlei Schönheitsfehler, wie auch die Toilettenspülung, deren Rückhalteventil sich meist nur manuell wieder schließen ließ, wozu man das halbe Klo auseinander bauen musste wie auch der Eimer, in den man sein benutztes Papier... ; aber genug der Plauderei; ... sollten doch keine große Rolle spielen, es war ja schließlich schönes Wetter und was wollte man da im Zimmer. 

Auch die 'Infoshow' am folgenden Tag brachte außer der überaus interessanten Erklärung, das die Leute hier im übertragenen Sinne so etwas wie 'Sümpflinge' genannt würden und die eigene Erwartungshaltung gegenüber denen dementsprechend eingestellt werden sollte, der ersten Bekanntschaft mit in dünnen weißen Einweg-Plastikbechern servierten kubanischen 'all inclusive' Longdrinks und den üblichen Ausflugsangeboten nichts aufregendes. 

Also endlich baden, zwei ganz gute Pools und der Sandstrand. An dem war eigentlich auch nichts auszusetzen, an der, kurz vorm Strand aufgebauten, Wellenbrechermauer schon; so im Ensemble hatte es schon etwas bedrückendes; die obligatorischen Sonnenuntergangsbilder hätten da zwar was ganz eigenes, was man aber möglicherweise nicht unbedingt mit dem Thema 'Romantik im Urlaub' assoziieren hätte können... Auch die Animationskünste des dafür zuständigen Personals hielten sich in doch sehr engen Grenzen; in gewisser Weise drohte es doch recht schnell zu ruhig zu werden; oder langweilig (?!?), na jedenfalls war das einzige Buch, was ich dabei hatte schon kurz vorm Ende und der Urlaub hatte erst angefangen, aber am nächsten Tag ging es ja los; zum Ausflug...

... wie geht es weiter (?), passiert überhaupt noch etwas, was hat das alles mit dem ersten Eindruck zu tun, sind möglicherweise bald alle irgendwie durch den Wind, und wer ist eigentlich Michelle ???

Das alles und noch viel mehr; demnächst hier in der TLZ ...


(hg)

Kurzgeschichte Level 20

................Wiederum erwachte ich im Labyrinth. Hinter mir sah ich das mir schon sehr vertraute Gatter. Und eine Zahlenkombination war auch wieder zu sehen. Auch hatte ich wieder 10 Lebenskristalle in meinem Gürtel. Links von mir erstreckte sich ein sehr langer Gang, genauso wie gerade aus. Auch erblickte ich sofort 2 Glob- Cryptos, die sich, als ich mich in den Gang geradeaus bewegte, auch in Bewegung setzten. In diesem Gang sah ich dann auch vier, mit Schlössern versehene, hölzerne Türen. Also brauchte ich hier wieder Schlüsselkristalle, um diese Türen zu öffnen. Auch ein Hinweis von Frakar erschien:

Nach diesem Level triffts du auf den 2. Endgegner.
Doch lass uns nicht vorgreifen, denn noooch hast du diesen Level nicht geschafft, du hast vier verschlossene Türen vor dir und noch keinen Schlüsselkristall in deinem Tornister... Tipp: In diesem Level gibt es 7 Geheimtüren!

Ich ging den Gang bis zum Schluss nach oben, wo er dann nach links weiter abbog. Jetzt sah ich noch zwei weiter Glob-Cryptos. Also hatte ich es hier mit insgesamt vier Glob-Cryptos zu tun. Na ja, es gibt bestimmt schlimmeres, als vier solcher Gesellen. Denn wenn ich diesen Level schaffe, kommt ja der 2. Endgegner. Bis hierher hatte ich keine Geheimtüren entdecken können. Ich klopfte aber die Wände weiter nach Geheimtüren ab. Auf der Höhe des Ausgangsgatters, was ich in dem Gang entdeckte, fand ich dann auch die erste Geheimtür.

Ich öffnete sie, sah in den Raum und entdeckte zwei weitere Glob-Cryptos, einen Frakarkristall, einen Schlüsselkristall und eine hölzerne Truhe. Ich ging zu der Truhe, wobei mich ein Glob-Crypto berührte, und ich einen Lebenspunkt abgeben musste. Nun öffnete ich die Truhe und entnahm mir die 10 Wurfkristalle, die in der Truhe lagen. Sofort verschwand auch die Truhe wie von Geister (Frakars) Hand. Durch einen Spalt im Mauerwerk sah ich dann auch 2 Schlüsselkristalle liegen. Ich entledigte mich der zwei Glob-Cryptos mit Hilfe von zwei Wurfkristallen. Nahm dann den Frakar und den Schlüsselkristall auf, die im linken Teil der Höhle lagen. Eine weitere Geheimtür konnte ich in der Höhle nicht entdecken. 

Nun lief ich zur Tür mit dem einen Schloss, öffnete sie, und nahm mir die 2 Schlüsselkristalle, die dort auf dem Boden lagen. Mit den zwei Schlüssel ging ich dann zu der Tür mit den......... na, genau, mit den 2 Schlössern. Als ich diese geöffnet hatte, sah ich vor mir 5 Räume mit 4 Glob-Cryptos, 5 Wurfkristallen und einen Lebenskristall. Oh je, jetzt kommt es aber Dicke, dachte ich mir. Aber okay, erst mal die Glob-Cryptos mit 4 Wurfkristallen kille gemacht, sah die Tuckerwelt schon wieder anders aus. Nun sammelte ich alle Kristalle auf, und machte mich auf die Suche nach einer, oder mehreren Geheimtüren. 

Im dritten Raum wurde ich auch nach unten fündig. Sofort sprang mir ein Glob-Crypto entgegen, den ich aber gleich mit einem Wurfkristall ausschalten konnte. Durch einen Riss im Mauerwerk konnte ich dann rechts von mir 4 Frakarkristalle sehen. Links unten fand ich dann auch die nächste Geheimtür. Der Raum dahinter war leer. Also gab es hier bestimmt eine weitere Geheimtür. Ich machte mich sofort auf die Suche nach der Tür, die ich auch im linken oberen Drittel des Raumes fand. Ein Glob-Crypto der in dem Raum war, kostete mich wieder einen Wurfkristall. Die fünfte Geheimtür fand ich dann oben links in dem Raum. In dem Raum hinter der Geheimtür lagen 2 Lebenskristalle. Durch einen Spalt im Mauerwerk konnte ich von hieraus den Natter-Crypto, und einen Frakarkristall sehen. Die sechste Geheimtür fand ich dann links unten im Raum. Als sie offen stand, sah ich 2 Glob-Cryptos, eine Truhe und einen Frakarkristall. Als erstes die Glob-Cryptos ausgeschaltet, ging ich dann zur Truhe und vervollständigte meinen Vorrat an Wurfkristallen, holte mir den Frakarkristall, und machte mich dann auf die Suche nach der letzten Geheimtür (wenn der Hinweis von Frakar stimmte, dass es 7 Geheimtüren gibt) 

Fortsetzung folgt .........

Richard Bönisch
Richard Bönisch
boeni57@web.de 


Ein Gitterpuzzle

Tuggat,
für alle Tucker`s gibt`s hier ein kleines Rätsel. Wer mitmachen will, sendet die jeweilige Lösung bis zum 10. Tag nach Erscheinen an: 

boeni57@web.de
  

Ich werde die schnellsten und richtigen Einsendungen mit der dazugehörigen ID Nr. an Manathas weiter geben.
Der große Schreiber Manathas wird dann über die EP entscheiden.
Vergesst bitte nicht Eure ID Nr. anzugeben, wegen der Vergabe der EP, am besten bei Betreff:

Hier kommt ein Gitterpuzzle

Lösung des letzten Rätsels: OKTOBER


Ich wünsche euch viel Spass

Tuggat
Richard

Bei Fragen wendet euch bitte direkt an mich!

Gitterpuzzle

Die nachfolgenden Wörter sind so in die Kästchen einzutragen, dass ein vollständig ausgefülltes Gitter entsteht. Die Buchstaben in den Kästchen 1 - 10 ergeben das Lösungswort.

4 Buchstaben: ERLE, ESPE, FEST, HOSE, LAST, NASA, NOTE, SALZ, TEER, TREU,
5 Buchstaben: AUTOR, BOULE, ERSTE,
6 Buchstaben: ABWEHR, GEHEIM, NOUGAT, SCHERE, WAERME, ZENSUR,
7 Buchstaben: FUELLER, MONTEUR, RAETSEL, ROTAUGE, SCHEMEL, TRENNEN,
9 Buchstaben: AUFBLASEN,
10 Buchstaben: BRUEHWURST, EIFFELTURM,




Richard der Raetselhafte

Buchvorstellung: Hermann Hesse "Unterm Rad"

Hermann Hesse habe ich durch sein Buch "Narziß und Goldmund" kennengelernt. Ein Buch, das im Buchladen nicht wirklich in meine engere Auswahl gekommen wäre. Hesses psychologische Ansätze mussten nicht unbedingt noch in meine Freizeit eindringen. Und so las ich das erste Drittel mit mehr oder weniger interessierter Distanziertheit – nicht aber ohne festzustellen, dass die Schreibweise mich in ihren Bann zog, was dazu führte, dass ich dann die zweite Hälfte fast am Stück lesen wollte und musste. Und eben, dass ich nun doch im Buchladen zu einem Hesse griff. 

"Unterm Rad" beschreibt in einer mir nun schon bekannten und jetzt auch erwarteten Hesse-Manier das Scheitern eines Hochbegabten an den Erwartungen und Forderungen seiner Umgebung. Am Beispiel des Schülers Hans Giebenrath aus einem kleinen Ort im Schwarzwald wird ein sehr detailgetreues und schlüssiges Bild einer Gesellschaft gezeichnet, die sich aus ihrer ‚Mittelmäßigkeit‘ hervorzuheben glaubt, indem sie einen von Ihnen ganz nach vorne bringt – koste es was es wolle. Jeder tut seinen Teil, meint es gut dabei mit dem Helden der Geschichte und ein bisschen auch mit sich selbst und in der Summe entsteht ein Druck, dem der Jugendliche nicht standhalten kann… Die Geschichte ist 1903 entstanden, könnte aber auch ohne große Abwandlung bspw. auf Michael Jackson umgeschrieben werden…

Beim Lesen von "Unterm Rad" fühle ich mich in die Geschichte hineinversetzt, kann dem Ende, je näher es kommt, um so mehr entgegenfiebern …. und habe hoffentlich etwas für die Erziehung meines Sohnes gelernt…


(hg)


Der Witz des Monats 

Eine Grundschullehrerin geht zu ihrem Rektor und beschwert sich: "Mit dem kleinen Rudi aus der ersten Klasse ist es kaum auszuhalten! Der weiß alles besser! Er sagt, er ist mindestens so schlau wie seine Schwester, und die ist schon in der dritten Klasse. Jetzt will er auch in die dritte Klasse gehen!"
Der Rektor: "Beruhigen Sie sich. Wenn er wirklich so schlau ist, können wir ihn ja einfach mal testen." Gesagt, getan, und am nächsten Tag steht der kleine Rudi zusammen mit seiner Lehrerin vor dem Rektor. "Rudi", sagt der Direktor, "es gibt zwei Möglichkeiten. Wir stellen dir jetzt ein paar Fragen. Wenn du die richtig beantwortest, kannst du ab morgen in die dritte Klasse gehen. Wenn du aber falsch antwortest, gehst du zurück in die erste Klasse und benimmst dich!"
Rudi nickt eifrig.
Rektor: "Wieviel ist 6 mal 6?"
Rudi: "36."
Rektor: "Wie heißt die Hauptstadt von Deutschland?"
Rudi: "Berlin."
Und so weiter...
Der Rektor stellt seine Fragen und Rudi kann alles richtig beantworten.
Sagt der Rektor zur Lehrerin: "Ich glaube, Rudi ist wirklich weit genug für die dritte Klasse."
Lehrerin: "Darf ich ihm auch ein paar Fragen stellen?"
Rektor: "Bitte schön."
Lehrerin: "Rudi, wovon habe ich zwei, eine Kuh aber vier?" 
Rudi, nach kurzem Überlegen: "Beine." 
Lehrerin: "Was hast du in deiner Hose, ich aber nicht?"
Der Rektor wundert sich etwas über diese Frage, aber da antwortet Rudi schon: "Taschen." 
Lehrerin: "Was macht ein Mann im Stehen, eine Frau im Sitzen und ein Hund auf drei Beinen?" 
Dem Rektor steht der Mund offen, doch Rudi nickt und sagt: "Die Hand geben." 
Lehrerin: "Was ist hart und rosa, wenn es reingeht, aber weich und klebrig, wenn es rauskommt?" 
Der Rektor bekommt einen Hustenanfall, und danach antwortet Rudi gelassen: "Kaugummi." 
Lehrerin: "Gut, Rudi, eine Frage noch. Sag mir ein Wort, das mit F anfängt, mit N aufhört und etwas mit Hitze, Feuchtigkeit und Aufregung zu tun hat!" 
Dem Rektor stehen die Tränen in den Augen. Rudi freudig: "Feuerwehrmann!" 
Rektor: "Schon gut, schon gut. Von mir aus kann Rudi auch in die vierte Klasse gehen oder gleich aufs Gymnasium. Ich hätte die letzten fünf Fragen falsch gehabt ..."

Erika Fritz
Erika


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