-Ausgabe No. 148 - November 2009
seit dem 27. Feb. 1997

Frankreich 2009 Gresillon - fotografiert von Alexander Thomas
Titelbild von Alexander Thomas



TLZ No. 148
(11/2009)

Inhalt:
Titelbild  Frankreich 2009 Gresillon von Alexander Thomas 
Tuggat liebe Freunde des Tuckerlandes   Einleitung von Asi 
Wie mir die Kraehe Karrda berichtete  News von Frakar zu Tuckers Abenteuern
Tuggat  von Manathas
Tokashiki-jima Teil 2  von stetsi
Moskitos in der Schweinebucht - oder 'Michelle' auf Kuba  ein Erfahrungsbericht in mehreren Teilen, Teil 2 von Hartmut Gerlach
Kurzgeschichte Level 20  Fortsetzung von Richard Bönisch
Bandvorstellung: "The Dynamite Daze" von Dirty Didi
Ich will mich aber aufregen!  von Uli Seidel
Ein Bildersuchrätsel  von Richard Bönisch
Buchvorstellung:  Salman Rushdie "Harun und das Meer der Geschichten" von Hartmut Gerlach
Hallo Marburg!  von Asi
Ein wichtiger Hinweis  von Uta Hoepp
Der Witz des Monats  von Erika
TLZ-Archiv Index aller(!) vorheriger Ausgaben der TLZ
   (TLZ-Archiv-Linkaufruf funktioniert nur, wenn die jeweiligen TLZ-Ausgaben + Index, im entsprechenden Pfad, offline verfügbar sind!)

 



Nun neigt sich der Herbst seinem Ende zu, aber zumindest hier in Thüringen hat er uns Ende November 2009 nochmal schöne sonnige und warme Tage beschert. Tschüss Herbst, war schön mit Dir!Oktober 2008, MuehlbergOktober 2008

Vorhin habe ich das erste Weihnachtslied gehört - schliesslich ist ja heute der erste Advent! Die Vorweihnachtszeit geniesse ich immer sehr und hoffe, es geht Euch auch so, liebe Tuckerfreunde! Wenn man sich nicht vom Weihnachts-Kommerz und Einkaufswahnsinn anstecken lässt, dann ist es eine schöne besinnliche Zeit voller angenehmer Erinnerungen.

Was gibt es zu berichten vom vergangenen Monat November? Das Thema "Schweinegrippen-Impfung" hat uns beschäftigt. Soll man oder soll man nicht?! Liebe Freunde von uns, deren Sohn sich in Frankreich definitiv mit dem Schweinegrippen-Erreger angesteckt hatte, haben sich trotzdem nicht impfen lassen. Sie bauen eher auf natürliche Heilmittel wie Kräutertee, Zwieback, Vitamine aus frischem Obst und Gemüse, Wadenwickel gegen Fieber und viel Schlaf. Das trifft auch meine Einstellung. 

Eine relativ neue Rubrik haben wir seit heute in der TLZ, sie nennt sich "Bandvorstellung". Die Bluesband "Dynamite Daze" stellt sich hier auf interessante Art vor. Auch Hörbeispiele gibt es über die Jukebox auf ihrer Website - wer Blues mag, sollte da unbedingt mal reinhören! Zwar gab es bereits zahlreiche Beiträge von TLZ-Autoren, die Rockkonzerte besucht und über die jeweilige Band berichtet haben, aber diese Art von Beitrag ist neu. Ich hoffe, es werden noch etliche Bands die Möglichkeit nutzen, sich hier in der TLZ deutschland- und europaweit bekannt zu machen!

Das Gleiche betrifft übrigens auch die Rubrik "Buchvorstellung", diese Idee kommt von Hartmut Gerlach. Eine Rubrik, die eine Anregung für alle TLZ-Leser sein könnte, die selbst einmal ihr persönliches Lieblingsbuch vorstellen möchten. Das ist ein so unendlich vielfältiges Gebiet, dazu könnte man Romane schreiben! Also wer will, der kann mir gern dazu einen Beitrag senden, immer her damit! ;)

Zum Schluss noch ein Wort an SegaNino und Hartmut aus dem Tuckerland-Forum. Ich danke Euch für Eure konstruktiven Vorschläge zur Verbessung des TLZ-Formates. Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn noch nicht alles nach Euren Hinweisen und Vorstellungen überarbeitet ist, ich werde mich da nach und nach einarbeiten. Seht mir also bitte den ein oder anderen Fehler nach, das ist noch alles Neuland für mich. 

Eine schöne Vorweihnachtszeit für das gesamte Tuckerland wünscht:

Eure Asi
asi@tuckerland.de

Wie mir die Kraehe Karrda berichtete...

Allen Skeptikern zum Trotz entwickelte sich das Forum, Dank unseres Magnaten... ähm, Magnus, zu einer tollen Plattform der kleinen Tuckerlandgemeinschaft! Das zeigen mir die vielen Reaktionen per eMail, aber auch die Beiträge innerhalb des Forums, wo es Bereiche gibt, in denen es schon richtig familiär zugeht. So u.a. auch in der Bildergalerie, zu welcher allerdings nur die Zugang haben, die auch bereit sind, sich dort zu zeigen. - Der 'Sprung' dort hinein ist eine Hürde, die es sich aber lohnt zu nehmen! 

Etwas Starthilfe gab ich in der letzten TLZ, als ich eine 'Brotkrumenspur' (bestehend aus EPs) bis zu deren Eingang legte, welcher auch tatsächlich einige Spieler folgten. ;)
Sich dann noch mit dem aktuellem Level im Hintergrund zeigend, war so ein tolles 'Familienfoto' gelungen, welches ich zu einer Collage zusammenfügte und um Freigabe zum Zeigen in der TLZ erbat. Hier ist es nun: Da sind Akiren, Alex, Alexander, Arno, Astra, Geraldjin, Leela, Magnus, Richard, Seganino, Winfried. Wer 12 Gesichter findet, hat dann meins noch entdeckt, wobei es als Primzahl mit 11 echt schöner gewesen wär. ;) 

Das sind sicherlich nicht alle Aktiven von den über 50 Forummitgliedern, aber die, welche spotan meinem Aufruf folgten! ;)
Vielleicht gibt es ja bald wieder mal ein "Tuckerland-Familienfoto"?! ;) Dann mit mehr oder anderen Tuckern...

Kurz vor dem Beitrag hier, startete ich noch rasch eine RdK-eMail-Umfrage und bildete mir meine Meinung, aus Euren Antworten. - Die meisten sahen das ähnlich wie ich und hatten auch tolle Ideen und Anregungen parat. Wer weiss, vielleicht war der erste Impuls dazu sogar von Arno, der zu dem Thema bereits im Oktober mal im Forum schrieb... ;)

Und nun stehts fest und wird hiermit öffentlich verkündet:
Bislang war der Titel "RdK" (Ritter der Krähenburg) die höchste Auszeichnung im Tuckerland und alle EPs des jeweiligen Ritters wurden auf Null gesetzt.
Das soll sich nun ändern! Die Ritter sollen auch (NACH der Nullsetzung) 'neue' Punkte bekommen und so um einen neuen Titel wetteifern können. Separat zu den Spielern, die noch keine Ritter sind.

Ausschlaggebend war hierbei für mich, dass dadurch weiterhin (gerade von den Besten und Erfahrensten!!!) Hinweis zu den Leveln kommen UND diese 'belohnt' werden. Keiner wird quasi in den Ruhestand befohlen bzw. kann sich auf seinen  Lorbeeren ausruhen!! ;) Mein Argument dafür: Die Level gehen ja auch weiter! Wahrscheinlich wieder anders zu sehen, wenn der a l l e r l e t z t e Level meine Finger und meinen Geist verlässt; dann sollten auch die Ausschreibungen enden... LOL - Ausserdem wird sonst ein aktiver Ritter gleichgesetzt, mit einem Ritter, der sich vielleicht vor 7 Jahren das letzte Mal meldete! ;%

Der neue Titel heisst "LdK" - Lord der Krähenburg! Er kann von jedem RdK-Titel-Träger erworben werden, wenn dieser ein aktives Mitglied der Tuckerlandgemeinde ist UND nach Nullsetzung wieder 50 EPs zusammen hat. Ob er ein aktives Tuckerland-Mitglied ist, muss durch 3 aktive Ritter der Krähenburg (RdK), sowie Manathas (TdR), Magnus (Forum), Asi (TLZ) und Frakar (TA) einstimmig entschieden werden. 
Hat der Anwärter sich länger als ein halbes Jahr nicht mehr gemeldet, werden seine bis dahin gesammelten EPs auf Null gestezt. - Das ist vielleicht noch nicht der Spielregeln letzter Schluss aber im Wesentlichen wird es so nun ab heute (Erscheinungstermin dieser TLZ) umgesetzt. 

Ursprünglich wollte ich nun noch ein paar Zitate aus Euren eMail-Zuschriften zu diesem Thema bringen, will aber den Beitrag hier kurz und kanpp lassen. 
Ggf. kann sich dazu ja jeder der möchte, gern nochmal im Forum äussern...

Zum TA-BETA-LEVEL 116
Jeder kann ihn hier runterladen: www.tuckerland.de/ta/20091129/_ta_beta_test_8.0116.exe
Aber nur die, die auch das Passwort haben, können ihn starten! ;p
Das PW sende ich den BETA-Testern wieder via Rund-eMail; auf Nachfrage auch gern persönlich! ;)

Hier zwei Screenshots zum Level. Links die alte Fassung und rechts die neue Version! - Die Raumaufteilung habe ich beibehalten, dass Spielkonzept ist überarbeitet. Mir gefällt es nun besser aber da habe ich in der Vergangenheit schon oft gemerkt, dass hier die Geschmäcker gern auseinander gehen! - Nun, ich werde es ja dann im Forum lesen, was IHR davon haltet! LOL 
Im Text wird sehr wenig verraten. Man muss also z.B. selbst herausbekommen, dass man das brüchige Mauerwerk nicht mit einem Wurfkristall wegschiessen kann... *aufdielippenbeiss* - auch dürfte es insgesamt mehrere Lösungswege geben! 
Wie bereits in der Vergangenheit oft geschehen, oute ich mich gleich mal, und sage, dass ICH keinen Magiekristall am Spielende übrig hatte. - Ich weiss noch, als ich das das letzte Mal schrieb, hattet IHR 1-3 MK übrig... LOL 

       
Klicke auf das Bild, wenn Du es groesser sehen willst!

In die Richtung soll auch die Ausschreibung gehen:
Einsendeschluss für ALLE ist der 16. Dezember 24 Uhr!!!

Spieler, die noch kein RdK sind, bekommen für Folgendes zum Level EPs

- Screenshot des gelösten Levels (Tucker vor dem Ausgangsgatter) per eMail an mich = 1 EP
- Video des Levels bis zum Verlassen = 1 EP
- Finden von Fehlern (Text/Spiel), welche von mir auch behoben werden = 1 EP
- Die alte Version (Download von web-site www.tuckerland.de SOWIE die neue Version spielen UND mit mindestens 10 Sätzen miteinander vergleichen, was hier oder dort besser/schlechter war/ist. Bitte per eMail an mich! = 1EP

Spieler, die bereits RdKs sind und um den Titel Lord der Krähenburg kämpfen, bekommen für Folgendes zum Level EPs
- Screenshot, bei wem die meisten Kristalle noch auf dem Spielfeld (NICHT Tornister!) liegen, bevor er den Level verlässt! Die Ersteinsendung (Keine Mehrfacheinsendung/Verbesserung eines Spielers möglich) per eMail an mich zählt! Bei gleichem Punktestand von zwei oder mehr Spielern, zählt die Zusendung, die mich ZUERST erreichte! = 1 EP
- Entdeckte Fehler, die von den Spielern, welche noch nicht RDK sind, NICHT gefunden wurden! Ersteinsendung = 1EP
- ERSTER Screenshot des gelösten Levels (Tucker vor dem Ausgangsgatter) eines RdKs per eMail an mich = 1 EP
- ERSTES Video des Levels bis zum Verlassen, eines RdKs an mich  = 1 EP
- ERSTE Zuschrift eines RdK zum Aufruf: Die alte Version (Download von web-site www.tuckerland.de SOWIE die neue Version spielen UND mit mindestens 10 Sätzen miteinander vergleichen, was hier oder dort besser/schlechter war/ist. Bitte per eMail an mich! = 1EP

RdKs bekommen KEINE EPs für TLZ und Forum-Aktivität! DAS ist für diese Spieler EHRENSACHE UND SELBSTVERSTÄNDLICH!!! - Siehe Passus oben, zur "Lord der Krähenburg"-Titel-Vergabe ("... wenn dieser ein aktives Mitglied der Tuckerlandgemeinde ist...")

Zum Schluss noch eine Würdigung der besonderen Art!!! 
Wie im Forum-Quiz ermittelt, existierte Blinzus tatsächlich vor laaanger Zeit. Es gab dazu Ausführungen in der TLZ No. 47 und wer auf das TLZ-Archiv zugreifen kann, liest es dort auch!
In grauer Vorzeit, als 'Manathas der Schreiber' noch selbst ein Spieler war, führte Heike, alias 'Blinzus der Seher', ein Ur-Ur-Enkel des auf dem Bild Gezeigtem, treu und wachsam alle Eintragungen auf der 'Tafel des Ruhmes' durch: 
Dafür danke ich ihr sehr!!! Heute (29. November) hat sie Geburtstag!!! Da gratuliere ich auf's Herzlichste!!! 
Jeder der das im Forum auch macht, bekommt natürlich KEINEN EP dafür, drückt aber so seinen Dank und seine Verbundenheit aus...! 

Das Spiel beginnt! ;)


Tuggat, Frakar
frakar@tuckerland.de
www.tuckerland.de

 

Tuggat,
 
da haben wir ihn ja, den nächsten Kandidaten zum Ritter der Krähenburg: Es ist Alex Störmann aus Schmallenberg. Er ist jetzt zum dritten Mal Erster der Tafel des Ruhmes und wird zur nächsten TLZ unweigerlich zum RdK aufsteigen. Auf der Ziellinie sind Leo und Thomas zur Zeit gleichauf. Mal sehen, wer dann das Rennen macht.
 
Tabelle der EPs:
 

EPs in 148                              
                             
  Nachtrag 108-113 114 115 Video 114 Video 115 Extra 114 Extra 115 115b Sonstig Titelbild /Beiträge 147 Rätsel Magnus /Lösung Rätsel Richard /Lösung Forum TdR/TLZ Summe
                               
Daisenberger, Bettina   3 3 1 1   13       1 1     23
Eisemann, Rolf   3 3       12         1     19
Flück, Elsbeth                       1     1
Fritz, Erika   3 3 1 1 1 8 1   1   1     20
Geiger, Winfried   3 3       7       1 1     15
Gerlach, Hartmut                   5         5
Gerschel, Sarah                   3         3
Haupt, Bianca                       1     1
Henke, Arno   3 3 1 1 2 7     1   1     19
Hildebrand, Ericka 15 3 3   1   8         1     31
Maude, Asi                           1 1
Meyer, Horst                       1     1
Rückheim, Jens   3 3     2 8 2     1 1     20
Störmann, Alex   3 3 1 1 2 8         1     19
Thomas, Alexander   3 3       7         1     14
Trott, Thomas   3 3 1 1 3 8 3 1       1   24
Ulmer, Sylvia   3 3                       6
                               
                            222
 
Die ersten Fünfzig:
 
Platz Name x Stadt Land TA EPs Summe
1 Störmann, Alexander   Schmallenberg de 12 260 392
2 Recktenwald, Elke Maria "Leo"   Trier de 12 211 343
3 Thomas, Alexander   Chemnitz de 12 211 343
4 Trott, Thomas "Magnus"   Berlin de 12 206 338
5 Kolaczek, Hannelore "Hany"   Boca Chica do 12 179 311
6 Fritz, Erika   Cuxhaven de 12 170 302
7 Geiger, Winfried   Ebersbach/Fils de 12 166 298
8 Rückheim, Jens (Jg. 70)   Berlin de 12 159 291
9 Henke, Arno (Jg. 40)   Glinde de 12 159 291
10 Eisemann, Rolf   Aulendorf de 12 139 271
11 Ulmer, Sylvia   Berlin de 12 135 267
12 Müller, Gesa   Uetersen de 12 116 248
13 Dietzsch, Stephan   Leukersdorf de 12 113 245
14 Daisenberger, Bettina   Penzberg de 12 107 239
15 Basse, Sabine   Speyer de 12 98 230
16 Heitzer, Vera   Heinsberg de 12 76 208
17 Flück, Elsbeth   Neuendorf ch 12 73 205
18 Haupt, Bianca   Reutlingen de 12 71 203
19 Röderer, Sabine   Illertissen de 12 64 196
20 Hildebrandt, Ericka   Ibbenbüren de 12 44 176
21 Schulte, Ellen   Wesel de 11 51 172
22 Espig, Helmut (Jg. 52)   Chemnitz de 12 25 157
23 Oosting, Marion   Blekendorf de 12 19 151
24 Nötzold, Simone   Kirchberg de 12 15 147
25 Hoffmann, Heike   Arnstadt de 6 79 145
26 Zebra, Cornelia   Wien at 12 9 141
27 Heine, Frederic   Melbourne au 12 9 141
28 Barry, Petra   Ühlingen-Birkendorf de 12 9 141
29 Huber, Peter "Bull" (Jg. 56)   Lichtenwald de 10 30 140
30 Welfens, Clara (Jg. 56)   Heinsberg de 12 8 140
31 Henke, Kevin "Geister-Hunter"   Glinde de 12 8 140
32 Balster, Alexander   Rhede de 12 7 139
33 Ackmann, Fred   Auetal de 12 7 139
34 Bärtschi, Susanne   Großhöchstetten ch 12 6 138
35 Rök-Ramirez, Michael   Shanghai cn 12 6 138
36 Stuschka, Leopold   Waldkirchen de 12 6 138
37 Klinke, Natalya   Peine de 12 5 137
38 Peitzner, Joachim   Wolgast de 12 5 137
39 Adler, Kirsten   Ettlingen de 12 5 137
40 Schuster, Daniela   Neuhof de 12 5 137
41 Dunkel, Wolfgang (Jg. 51)   Göttingen de 12 4 136
42 Schieche, Bettina   Maintal de 12 4 136
43 Isensee, Tatjana "Tanhild"   Detmold de 12 4 136
44 Willimann, Samuel   Triengen ch 12 4 136
45 Eickenbusch, Sebastian   Geisenheim de 12 4 136
46 Studer, Markus   Kaiseraugst ch 12 4 136
47 Rothweiler, Michael (Jg. 67)   Malabar Hill in 12 4 136
48 Richter, Steffen   Limbach-Oberfrohna de 12 4 136
49 Stolz, Thomas   Neunkirchen de 12 4 136
50 Egger, Johannes   Gmunden at 12 4 136

Cartoon Folge 53: Das Ende des falschen Trotto:




Bleibt nun nur noch die Frage, wie denn die richtige Zahl heißt, die in die Tastatur am Kristall eingegeben werden muß, damit er sich öffnet.

Eine richtige Zuschrift gab es schon. Wer will sich außer Stephan noch 5 EPs verdienen? ...........  
  
 
Euer Manathas
manathas@tuckerland.de



Tokashiki-jima Teil 2
31. Juli 2008 von stetsi 

Kurz gesagt: Ich habe die letzte Faehre zurueck nach Okinawa verpasst, waehrend offenbar alle anderen ihre Chance genutzt haben. Verbleiben also noch Kuni-san, Hitomi-san, Takashi-san und Tera-san (der offenbar immernoch auf seinem Stuhl sitzt und sich nicht bewegt hat…) auf dem Campingplatz.

Langsam macht sich auch der Taifun bemerkbar, denn es wird recht windig, aber wir haben Glueck, dass er nur vorbeizieht und Okinawa nicht richtig trifft, denn dann braeuchte ich wahrscheinlich ein neues Zelt. Trotzdem ist der Wind nicht ohne und da lobe ich mir doch die geschuetzte Lage des Zeltplatzes, unter den Baeumen. Das Meer bleibt allerdings nicht so unbeeindruckt von dem Sturm, denn die Wellen nehmen sicht- und hoerbar an Groesse zu und machen eine Moeglichkeit, den Tag herumzubringen, zunichte: schnorcheln. Ein bisschen schwimmen ist aber noch drin und die Moeglich keit wird auch von mir so gut es eben geht genutzt.


Was macht man den ganzen Tag auf einer Insel, auf der es nur eine handvoll Menschen und keine ordentliche Beschaeftigungsmoeglichkeit gibt? Richtig, man erkundet sie! Also ziehen Hitomi-san, Kuni-san und ich los, um einen bekannten Aussichtspunkt aufzusuchen, aber vor allem, um Zeit totzuschlagen…

Die Sonne scheint, es ist ziemlich windig und der March fuehrt durch die Berge und nimmt etwa 90 Minuten in Anspruch, bevor wir endlich die hoelzerne Treppe zum Aussichtspunkt erreichen. Ich denke es ist unnoetig zu erwaehnen, dass wir, obwohl wir auf der Strasse gelaufen sind, weder ein Auto, noch andere Menschen gesehen haben. Trotzdem erklimmen wir voller Vorfreude die Treppe und erstarren , als wir endlich den Aussichtspunkt erreichen. Vor uns braut sich gerade ein gigantisches Unwetter zusammen und zieht direkt auf uns zu. Spontan beschliessen wir, dass uns die Aussicht doch nicht mehr so sehr interessiert…

Wir sind noch nicht mal die Treppe wieder herabgestiegen, als es anfaengt zu regnen und zwar ordentlich, mit Wind, der nicht nur ziemlich stark ist, sondern auch sekuendlich dir Richtung wechselt. Da wir ueber eine Stunde Marsch von jeglicher Zivilisation entfernt sind, bleibt uns nichts anderes uebrig, als sich mit unserem Schicksal abzufinden und den Rueckweg nass zu absolvieren. Obwohl es alles andere als angenehm war, hatten wir im Endeffekt doch eine menge Spass, denn ist man erstmal nass, kann man den Regen auch geniessen und das Wasser, das bereits knoecheltief die Strasse herunterrauscht, durchwaten. Zum Glueck hat uns auch diesmal das Unwetter nicht richtig getroffen und so blieben wir wenigstens von einem Gewitter verschont. Das Glueck der Dummen eben…

Wir erreichen unsere Zelte komplett durcnaesst, inklusive aller Sachen in unseren Rucksaecken, die Frau in dem kleinen Laden in Aharen freut sich ab jetzt jedes Mal, wenn ich mit nassen Geldlappen bezahle…

Solange es regnet, kann man noch weniger unternehmen und wir verbringen die Zeit mit Lesen und Quatschen. Ich beschaeftige mich mit dem Versuch, Kaempfe zwischen den unglaublich vielen Einsiedlerkrebsen, die ueberall auf Tokashiki ihre Muscheln herumtragen, anzuzetteln, aber die Tiere sind offensichtlich friedfertig oder zu schlau fuer mich…

An diesem Tag war meine Stimmung wirklich im Keller, denn ich habe mich einfach wahnsinnig geaergert, dass ich die Faehre verpasst habe und vor allem keine Addressen mit den lustigen Studenten audgetauscht habe, denn wir wollten uns eigentlich mal auf Okinawa treffen. Naja, so ist das Leben.

Irgendwann bewegt sich Tera-san ploetzlich und laedt Takashi-san und mich zum Abendbrot in einer kleinen Kneipe in Aharen ein. Es gibt einen Teller mit verschiedenem Fleisch, das auf einem kleinen Grill auf dem Tisch gegrillt wird. Das Fleisch war unglaublich, ich habe schon viel von japanischem Beef gehoert, aber konnte noch keines probieren und das was wir hatten, war nicht mal das legendaere Kobe-Beef… Wirklich fantastisch.

Auch das gute Essen kann mich nur bedingt aufheitern, ebenso wie das Lagerfeuer, dass wir am Abend ins Leben rufen. Ich gehe ziemlich frueh schlafen, weil ich das die letzte Nacht definitiv zu wenig getan habe, natuerlich nicht ohne ein kurzes Gebet, dass eine Faehre morgen faehrt…

Der ungeheure Laerm der Wellen weckt mich kurz vor der allmorgentlichen Ansage, die die Bewohner Tokashikis ueber moegliche Faehrverbindungen aufklaert. Der mutmasslichen Groesse der Wellen nach zu urteilen, werden wir wohl noch einen Tag hier herumkriegen muessen und nach der Ansage schaue ich kurz aus meinem Zelt, wo Kuni-san meinen fragenden Blick mit einem Kopfschuetteln beantwortet. Ich lege mich wieder schlafen. Irgendwann geht das aber auch nicht mehr und ich beschliesse, eine Runde ins Meer zu springen und die Wellen zu geniessen. Am Strand joggt Takashi-san und ich schliesse mich ihm an. Waehrend wir unterwegs sind, kommt uns eine Gruppe junger Menschen entgegen, offensichtlich die einzigen, die die Faehre auch verpasst haben. Wir gruessen und joggen weiter.

Da ich nicht mit so einem langen Aufenthalt auf der Insel gerechnet habe, bin ich entsprechend unvorbereitet und so gilt mein grosser Dank Kunimitsu-san und Hitomi-san, die mich mit heissem Wasser fuer Essen und Waschmittel fuer das einzige T-Shirt, das ich habe versorgt haben. Ausserdem haben wir uns gegenseitig Gesellschaft geleistet. Irgendwie bin ich jetzt auch nicht mehr so deprimiert, ich weiss nicht warum, vielleicht habe ich mich einfach mit der Situation abgefunden und versuche das Beste daraus zu machen. Der Tag kriecht trotzdem dahin und als ich mal wieder zum Strand schlendere, treffe ich einen der jungen Menschen vom Morgen und wir unterhalten uns kurz. Sie kommen aus Tokio und haben die letzte Faehre nicht verpasst, sondern sind mit ihr GEKOMMEN… Wir treffen den Rest der Tokioter und nach ein bisschen Smalltalk werden sie zum abendlichen Lagerfeuer engeladen.

Den Rest des Tages passiert gar nichts, bis zum erwaehnten Lagerfeuer. Takashi-san befoerdert von irgendwoher eine gigantische Flasche Awamori zu Tage und dieser Abend wird in gesellschaft der Tokioter viel besser, als der Vorabend. Trotzdem merkt man irgendwie, dass die Grossstaedter anders sind, als die Okinawaer. Fumihiko hat mir schon oft davon erzaehlt und man merkt den Unterschied tatsaechlich. Sie sind nicht so offen, sondern bleiben den ganzen Abend ueber eher reserviert. Es war trotzdem lustig und relativ spaet geht es, wieder mit Gebet, ins Bett. 

Der naechste morgen steht ganz im Zeichen der guten Nachricht: Faehren fahren ab Nachmittag wieder. Wir sind alle erleichtert, besonders Takashi-san, der eigentlich schon laengst wieder arbeiten muesste, seinem Chef aber erzaehlt hat, er sei krank. Also heisst es Sachen packen und wieder etwas Zeit herumbringen, bis uns Fumihikos Freund zurueck zum hafen befoerdert, wo wir auch die Tokioter treffen und ich mein billiges Ticket, gegen eines fuer die High-Speed-Faehre eintausche, damit ich mit den anderen zusammen fahren kann und nicht noch zwei Stunden laenger warten muss.

Die Ueberfahrt ist der absolute Wahnsinn: Das kleine Boot springt quasi ueber die immer noch taifunvergroesserten Wellen und schleudert uns auf unseren Sitzen hin und her. Das war eher eine Achterbahnfahrt, aber nach etwa einer Viertelstunde drehe ich mich mal um und sehe, was mich schon nicht mehr ueberrascht, dass alle Japaner trotz der wirklich ungeeigneten Bedingungen, eingeschlafen sind. Die Faehre braucht nur eine halbe Stunde bis Naha, wo wir uns verabschieden und ich mit dem Bus zurueck nach Ginowan fahre. Jetzt brauche ich erstmal eine ordentliche Dusche und ein neues T-Shirt.


Bevor ich allerdings dazu komme, treffe ich in der Wohnung Fumihikos Schwester, die fuer vier Tage bei ihrem Bruder war und morgen abreist.

Leider habe ich wieder keine Zeit weiterzuschreiben, aber ich verspreche natuerlich, das so schnell wie moeglich nachzuholen. Ich bin jedenfalls froh, dass ich wieder zurueck bin, obwohl es rueckblickend doch eine ziemlich interessante Sache war und ich werde die netten Menschen, die ich getroffen habe auf jeden Fall vermissen.

Bis zum naechsten mal





Moskitos in der Schweinebucht
- oder 'Michelle' auf Kuba
ein Erfahrungsbericht in mehreren Teilen, Teil 2 


Havanna war das erste Ziel unseres kleinen Ausfluges und da es eine Weile dauert, bevor man dahin kommt, steigt man in aller Hergottsfrühe in einen doch sehr kleinen Bus, begutachtet seine Mitreisenden und fährt und fährt; auf einer eigentlich ganz gut ausgebauten Autobahn mit vielen Brücken, manche davon haben keine Auf- und Abfahrten, aber alle tragen ein Banner mit einer Losung zum Sieg der Revolution oder ähnlich wichtigen Dingen ...

Rechts und links wechseln sich Zuckerrohrfelder mit Plantagen ab, auf denen Orangenbäume wachsen, kurzzeitig wach werdende Erinnerungen an dererlei Früchte aus 'alten Zeiten' werden verdrängt durch partielle Müdigkeitsanfälle. Derweil nimmt das Treiben auf der Autobahn zu; uralte Laster, die ihre Daseinsberechtigung nur der Tatsache schulden, das es in Kuba keinen TÜV gibt, schieben sich langsam an Pferdefuhrwerken vorbei, die sich wiederum mit den Leuten die zu Fuß unterwegs sind in die rechte Spur hinein teilen müssen. Wir sind die Könige und kommen 'verhältnismäßig schnell' voran. 

Schon droht die erste Pause... Zeit für eine Bestandsaufnahme; also mit uns im Bus waren zwei Punker (die waren mir schon vorher aufgefallen - na ja), zwei, die ganz nett zu sein schienen aber nur bis Havanna mit fahren wollten, zwei Bayern (ich schätzte ihn auf ... aber lassen wir das) und noch ein Pärchen, von denen ich noch überhaupt nichts gehört hatte, alles in allem drohte es in Punkto Reisegruppe nicht 'der Reißer' zu werden, um es mal nicht allzu hart auszudrücken; außerdem war da noch ein Vater mit seinem behinderten Sohn...

Na egal, schon fuhren wir durch die ersten Vororte Havannas, sahen Kamelbusse, noch mehr Banner zum Sieg der Revolution und während ich noch über die Namen verschiedener kubanischer Sportler und warum sie noch für Kuba antraten, nachdachte, kamen wir schon am ersten Aussichtspunkt an, der, ausgestattet mit den üblichen kleinen Souvenirständen, einen tollen Blick auf die Skyline von Havanna bot. Fotos, Fotos, Fotos für die daheim gebliebenen. Nach dem anschließenden Besuch auf DEM Havannaer Friedhof (hier bauten sich meine Vorurteile besonders gegen die Punker noch drastisch aus) besuchten wir noch eine typische Rumfabrik in der ich mich dem Eindruck, so könne es nur im Sozialismus sein, nicht entziehen konnte, bis wir im klimatisierten Verkaufsraum standen und lustig Kostproben aus kleinen Plastikbechern tranken; ein Jahr alt, drei Jahhree alt, sssiebn Jahr alld ...

Auch unser Rollstuhlfahrer war angekommen und probierte kräftig mit einem Plastikröhrchen eine nach der anderen Sorte, der Rum schien ihm sehr zuzusagen, der Papa hatte zwischenzeitlich die Zigarrenabteilung entdeckt und tat nun das, was er in den nächsten Tagen noch ziemlich oft tun würde, er kaufte Zigarren. Nachdem alle Mitbringsel verstaut waren fuhren wir zum Essen; es war ein tolles Restaurant mit einem tollen Hof, einer tollen Musikgruppe, tollen Pfauen und tollen Hühnern und wahrscheinlich auch tollen Preisen, aber wir hatten ja 'all inclusive'. Nach den ersten tollen zehn Minuten am Tisch hatte ich festgestellt, dass der Rollstuhlfahrer-Papa wohl nichts zu sagen hatte, das Punkerpärchen aber alle mal, eigentlich mehr sie (Julia) und das das, wieder erwarten ja interessant war, spätestens nach dem Essen (irgendwas mit schwarzen Bohnen) hatte ich meinen ersten Eindruck revidiert, wir unterhielten uns während der Stadtbesichtigung und beschlossen abends alle vier gemeinsam durch Havanna zu ziehen. Aber vorher trafen wir Touristen mit amerikanischen Kreditkarten, Clowns die Geld haben wollten, einen Maler, der ungefragt gemalt hat, viele nette Havannaer(-innen) und einen Tänzer... aber das führt zu weit.
Fotos von 
Alex Basner
und
Marie Benker

Erst Mal war Zeit für's Hotel; Havanna Libre; 5 Sterne und für Kuba richtig mondän geführt, ein Musterbeispiel an Ordnung ...; leider gab's für uns kein Zimmer mit Meerblick, deshalb kann man ja mal bei den anderen gucken; ganz hübsch. Apropos Ordnung; Das sich der vermeintliche Witz "Da duscht doch schon jemand in unserem Zimmer" als Tatsache herausstellte scheint ja eigentlich unglaublich, das fanden auch die Mädels an der Rezeption, die sich noch längere Zeit zu 100% sicher waren, dass das nicht sein könne; Vorurteile über Frauen und Computer konnte ich relativ schnell wieder verdrängen und spätestens als wir nun zwei Etagen höher in unserem neuen Zimmer (dieses Mal sogar Richtung Wasser) standen, war alles schon wieder vergessen. Ein richtig großer Waschtisch, Toilette mit ordentlicher Spülung, immer warmes Wasser, kleine 'Pröbchen', weiße Handtücher und sogar ein BD, das war fasst zu viel des Guten, konnte aber noch mal getoppt werden durch das Essen; hier trafen wir auch die zwei Münchner wieder (Markus und Sabine) und auch hier hatte man erstaunlicherweise plötzlich das Gefühl, es könnte doch noch was werden, mit der Reisegruppe (...) 

Aber dazu später; jetzt war Havanna bei Nacht geplant, ein leichtes Grinsen ging mir nicht wieder aus dem Gesicht als die anderen im Bus zur Tropicana-Show abgeholt wurden (warum, spielt jetzt erst einmal keine große Rolle) und schon konnte es los gehen, zumindest bis vor die Tür des Hotels; hier hatte sich die aufdringliche Mehrheit der Jugend versammelt, um uns (ein anderer kam dummerweise gerade nicht heraus) sämtliche nicht vorhandenen Wünsche von den Augen abzulesen und den Versuch zu starten, diese zu erfüllen, eigentlich wollten wir das aber gar nicht und da unser höfliches NEIN! auf taube kubanische Ohren stieß, half nur die Flucht. 

Dunkel ist es in der Nacht, auch in Havanna und irgendwie sah alles nicht so typisch kubanisch aus, es mag aber möglicherweise auch an einer seltenen Art von Unentschlossenheit auf der Suche nach dem Optimalen sein, die ich von Martin und mir schon seit jener fast legendären Restaurantsuche im New Yorker Regen kenne und die wohl auch Leute aus München betrifft (die übrigens Wert darauf legen, keine Punker zu sein), na jedenfalls war irgendwie nichts gut genug und jeder befragte Einheimische hatte einen andere Vorstellung von den unsrigen. Leicht begann es zu regnen, hinter jeder Ecke wurde es zugiger und auch das Wissen, das noch andere Münchener im Regen sitzen mussten, änderte nichts an der Tatsache, das bald eine Entscheidung von Nöten war. Und da war sie auch schon, typisch kubanisch, wenn auch nicht so, wie man sich das vorgestellt hätte, aber trocken und wir waren die einzigen Touries darin, typisch kubanisch eben. Der Wirt brauchte zwar sehr lange für die Mojitos, man konnte aber sehen, das er sie mit viel Liebe zubereitete und trotz des niedrigen Preises musste er wohl auch nicht jeden Abend welche machen... 

Irgendwann hörte der Regen auch wieder auf und nachdem wir noch mal 'kurz Zigaretten holen' waren, kehrte die alte Unentschlossenheit wieder zurück; na zumindest sahen wir viele Havannaer Kneipen von außen ... Es war dann auch Zeit, zurück zu gehen, denn am nächsten Tag ging es ja weiter nach Pinar del Rio ...

Wie lebt sich's auf dem Land, regnet es noch weiter, wie viele Zigarren braucht der Mensch, wohin kommt das Haar der Jungfrau und wer zum Teufel ist die Jungfrau ???

Antworten auf diese und andere Fragen gibts es nur demnächst hier in der TLZ ...


(hg)



Kurzgeschichte Level 20

...............Fortsetzung

Der Hinweis von Frakar erschien:

Den "hektischen Rotkohl"brauche ich dir sicher nicht mehr detailliert vorstellen; 
Es ist ein Natter-Crypto! Ein Biss und du hängst nur noch "mit dem kleinen Finger am Felshang", wenn du verstehst, was ich meine!?! 
Also: Beissen oder gebissen werden, das ist hier die Frage!


Nachdem ich alle Wände nach der letzten Geheimtür abgesucht hatte, stand ich erst mal etwas Ratlos da. Keine Geheimtür mehr gefunden, aber wie kam ich zu dem Natter-Crypto und dem Frakarkristall, die in dem anderen Raum waren? Die Geheimtür konnte ja dann nur hinter der hölzernen Truhe versteckt sein. Also, Truhe auf, und alle Wurfkristalle rausnehmen, bis die Truhe verschwindet. Aber diesmal waren in der Truhe keine Wurfkristalle, sondern Schlüsselkristalle, das war aber eigentlich auch egal. 

Nachdem ich das getan hatte, fand ich auch die 7. Geheimtür, und den Raum mit dem Natter-Crypto. Ich hatte jetzt noch 5 Wurfkristalle bei mir, mit denen ich sehr sparsam umgehen musste, ich wusste ja nicht, wie viel ich noch brauchen werde, um aus diesem Höhlen Wirrwarr raus zu finden. Ich traf dann den Natter-Crypto mit dem zweiten Wurfkristall und betrat den Raum. Ich klopfte die Wände trotzdem alle noch nach Geheimtüren ab, fand aber diesmal keine mehr. Ich holte mir den Frakarkristall und stiess beim abklopfen der Wände auf das Bildnis von Frakar. Ich hatte jetzt 4 Schlüsselkristalle in meinem Lederbeutel. Welche Tür, die mit den 3, oder die mit den 4 Schlüsselkristallen musste ich jetzt öffnen? Ach ja, es musste die Tür mit den 3 Schlössern sein, hinter der Tür mit den 4 Schlösser hatte ich ja die 4 Frakarkristalle gesehen. Also ging ich zu der Tür mit den 3 Schlössern, öffnete sie, und sah in der Höhle erst mal 2 Glob-Cryptos und 2 Frakarkristalle. Zwei Wurfkristalle und die Glob-Cryptos waren einmal. Jetzt holte ich mir die 2 Frakarkristalle und ging weiter nach links in die Höhle. Dort fand ich eine weitere hölzerne Truhe, in der 10 Wurfkristalle lagen. Ich füllte den Lederbeutel mit Wurfkristallen auf und drang dann weiter nach links in die Höhle vor.

Hier sah ich den nächsten, hüpfenden Natter-Crypto, den ich aber gleich mit dem ersten Wurfkristall traf und er darauf hin verschwand. Im äußersten Winkel der Höhle fand ich dann auch einem Frakarkristall und die drei mir fehlenden Schlüsselkristalle. An der Tür mit den 4 Schlössern angekommen, öffnete ich sie, holte mir die letzten, mir fehlenden Frakarkristalle und machte mich auf den Weg zu Frakars Bildnis. Ich übergab Frakar die Kristalle, und er überbrachte mir die Botschaft:

DU weisst, wer ICH bin – und ICH weiss, wer DU bist! 
Mehr Worte brauchen wir wohl im 20. Level an dieser Stelle nicht mehr verlieren.....


Sofort hörte ich in der Ferne, wie sich das Gatter öffnete. Ich lief sofort zu dem geöffneten Gatter.
Über dem Gatter stand wieder eine Zahlenkombination, die ich mir notierte. Auch leuchtete der Durchgang wieder in hellem Licht.
Nun schritt ich durch das hell erleuchtete Gatter........

........ zum nächsten TUCKERLANDABENTEUER

Richard Bönisch
Richard Bönisch
boeni57@web.de 



Bandvorstellung: "The Dynamite Daze"

Hallo Leser der "Tuckerland-Zeitung",

wir möchten Euch heute eine Band vorstellen, die seit kurzem in der Europäischen Musikwelt für Aufsehen sorgt. 
"The Dynamite Daze" spielen den Blues - nur etwas anders. So ist es in ihrer Bandinfo zu lesen und so erleben es die Zuhörer.
Wie kam es dazu?


The Dynamite Daze


Das ist die Geschichte: 

1999 treffen sich Dirty Didi und der Schotte Colin Jamieson, als sie beide zu einer Tour mit Louisiana Red gebucht werden. DD wird schnell klar, dass er hier mit einem der herausragenden Schlagzeuger 
der Szene auf der Bühne steht (Colin war zuvor Drummer bei Country Joe Mc Donald, Bill Ramsey und Ted Herold). Beide sind sich schnell einig, ein eigenes Blues Projekt zu starten und unter dem Namen „The FBKs“ spielen sie die nächsten Jahre in Deutschland, der Schweiz, Österreich und den angrenzenden Nachbarstaaten in verschiedenen Besetzungen, bis schließlich der Italiener Andrea Tognoli und Martin Czemmel (Ex Gitarrist bei Maisha Grant und Luther Allison) 2008 dazu stoßen. Unter dem Namen „The Dynamite Daze“ sind die vier außergewöhnlichen Persönlichkeiten nun wieder auf den Festivals und heißesten Clubs Europas im Einsatz.

Country Joe McDonald, Luther Allison, Louisiana Red, Bill Ramsey, Ted Herold, Angela Brown oder Toto Cotugno sind nur einige der Stars, die im Laufe Ihrer Karriere von Musikern der Dynamite Daze begleitet wurden. Über 50 eingespielte Schallplatten und CDs in den letzten 40 Jahren sprechen für sich. 

Wer den Blues einmal von einer anderen Seite betrachten möchte, für den sind "The Dynamite Daze" mehr als empfehlenswert.

Im Jungfernsprung (Arnstadt/Thüringen) seht Ihr "The Dynamite Daze" im September 2010.

Die Homepage:  www.dynamitedaze.com 

BLUESTOWN CONCERTS
Löwengasse 3
D-76698 Ubstadt-Weiher
Mail: info@bluestown.de
Tel: 0049-(0)7253-31068

Ich will mich aber aufregen!

Ja, ich will! Ich will mich aufregen. Es bringt meinen Kreislauf in Schwung, es hilft, Angestautes los zu werden. Und manchmal hört auch jemand zu und sagt: „Naja, so unrecht hat er ja gar nicht.“
Ich will mich aufregen über gedankenlose Fußgänger, ich will mich aufregen über Autofahrer, die selbstherrlich sich am oberen Ende der Nahrungskette sehen. Ich will mich aufregen über Radfahrer, denen jede Regel scheißegal scheint. Ich will mich aufregen über Motorradfahrer, die sich im rechtsfreien Raum wissen, den Gasdrehgriff bis zum Anschlag drehen und ihre Umwelt nur als waagerechtes Streifenmuster wahrnehmen. Und ich rege mich darüber auf, dass, wenn es ein Miteinander schon nicht geben kann, ein friedliches Nebeneinander nicht möglich scheint.
Wer waren die ersten, über die ich mich aufregen wollte? Fußgänger.

historischer Traktor in Tobertiz, Vogtland 7/2009Zielstrebig gehen sie auf die Fußgängerampeln zu. Man spürt ihre Entschlossenheit, wenn sie an einem vorbeigehen; man erkennt den Vorsatz in ihren glühenden Augen: „Dieser Ampel werde ich es zeigen, ha! Soll sie mal sehen, ob sie mich aufhalten kann mit ihrem lächerlichen kleinen roten Ampelmännchen!“ Das diese durchsetzungsfähigen Zeitgenossen unseren Heranwachsenden zeigen, wie man mit Regeln umzugehen hat, lässt mich Schlimmeres erwarten: Die Hersteller von Lichtsignalanlagen müssen ihre Produktion einstellen, denn Ampeln werden nicht mehr gebraucht. Dann müssen allerdings diejenigen Fußgänger mit erheblichen Gesundheitseinschränkungen rechnen, die nicht schnell genug die Straßen überqueren, denn mit der Abschaffung der Fußgängerampel wird das Naturgesetzt, das der Stärkere, Schnellere überlebt und sich fortpflanzen kann, in das Grundgesetz aufgenommen und Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung lautet dann nicht mehr: „1. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. 2. Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“ Diese grundlegenden Bestimmungen sind antiquiert, stammen aus einer antiken Zeit und werden durch die Worte ersetzt: „Wer am Straßenverkehr teilnimmt, akzeptiert das Recht des Stärkeren und findet sich mit den daraus entstehenden Konsequenzen ab. Er verzichtet auf nachträgliche Auseinandersetzungen vor Gericht und auf Schadensersatzansprüche.“

Die Autofahrer sind jedoch nicht die besseren Fußgänger, nur weil sie ein dünnes Blech als zweite Haut tragen. Obwohl es den Anschein hat, dass dieses Blech unverwundbar macht wie ein Bad im Blut desAsi, Vincent, Frakar 8/2008
Drachen – ganz besonders, wenn man es als Autofahrer mit Schwächeren aufnimmt (Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer), wir sehen tagtäglich den Wahnsinn auf unseren Straßen: krankhafte Geltungssucht, Selbstüberschätzung werden bestraft. Schade nur, dass sehr oft auch Unschuldige als Opfer zu beklagen sind. Solange die krankhaft Geltungssüchtigen und Selbstüberschätzer nur an Brückenpfeilern zerschellen oder sich auf dem abgeernteten Feld des Bauern Hoppe solange überschlagen bis die blecherne Haut in Fetzen liegt, soll es mir wurscht sein – einer weniger. Doch sie müssen ja in ihrer Geltungssucht immer jemanden mitnehmen und das ist nicht gut, es ist unfair. 

Lange vor dem Unfall gehören Regelverstöße zum guten Ton: Halteverbote werden schlicht ignoriert, ich gehe ja nur schnell mal in den Blumenladen. Trennlinien auf den Straßen? Wendeverbot? Lächerlich! Einzig die rote Ampel ist noch ein Grund, sich die Reisefreiheit einschränken zu lassen, denn die Fotos gelingen fast immer, die anlässlich einer solchen Überfahrt gefertigt werden. Und der noch verbissenere Fußgänger ist der ehemalige Autofahrer.

Meine Lieblingsrandgruppe sind Radfahrer. Radfahrer, so sagt man, haben nichts weiter zu verlieren als ihre Kette. Doch es ist weit mehr, was sie verlieren können. Ihr Weg durch die Fußgängerzone ist gesäumt durch am Wegesrand liegende alte Muttchen, die nicht schnell genug zur Seite springen konnten vor dem von hinterrücks heranbrausenden, tief über den Lenker gebeugten Radfahrer. Das er des Lesens nicht kundig ist, hat er mit dem Vorbeifahren an dem Schild bewiesen, auf dem geschrieben steht, dass Radfahrer nur zwischen 18:30 und 9:00 Uhr durch die Fußgängerzone fahren dürfen – eben
Erfurt Hauptbahnhof - Foto von Uli SeidelErfurt Hauptbahnhof - Foto von Uli Seidel wegen der immer älter werdenden Bevölkerung. Doch auch andere Gebote und Verbote werden standhaft ignoriert. Diese Ignoranz kann sehr einfach erklärt werden: Radfahren ist ein für das menschliche Gehirn sehr komplexer Bewegungsablauf. Ständig muss das Gehirn des Radfahrers den Neigungswinkel des Körpers berechnen, entsprechende Muskelkontraktionen anordnen, um nicht gemeinsam mit dem Radfahrer vom Rad zu fallen, es hat die Beinmuskulatur zu beauftragen, die Kurbel zu treten, um nicht noch mehr Muskelarbeit für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts leisten zu müssen. Schließlich muss das Gehirn des Radfahrers immer wissen, wohin es eigentlich mit ihm wollte, es muss die Musik die von den Hörnerven übertragen wird zu einem Kopfnicken verarbeiten, schließlich einen Weg durch die an der Straßenbahnhaltestelle Wartenden finden und Gleichgesinnte über die breiteste Straße hin erkennen und grüßen. Bei all diesen Leistungen bleibt kaum freie Rechenkapazität, um noch kryptische Rebusse zu entschleiern. 

Wie gut, dass es da ab und zu unsere Polizei gibt, die sich auf die durch die Fußgängerzone radelnde Bevölkerung stürzt und sie zur Einhaltung der Verkehrsvorschriften ermahnt. Schade nur, dass sie meist die Schlimmsten der Radfahrer nicht bekommen, weil die einfach zu schnell sind. So werden Mütter mit ihren Kleinkindern auf dem Rücksitz angehalten (übrigens eine sehr gute Gelegenheit für die Kleinen, den Rucksack der Mama mal für kurze Zeit aus dem Gesichtsfeld zu bekommen), Touristen, die sich ein Mietfahrrad in der Fußgängerzone gemietet haben und das Schild gar nicht lesen konnten, dass das Radfahren nur zwischen 18:30 und 9:00 in der Fußgängerzone erlaubt ist, weil dieses Schild am Beginn der Fußgängerzone für sie noch ohne Bedeutung war, da sie ja als Fußgänger die Fußgängerzone betraten und nicht wissen konnten, dass sie ihr weiteres Touristendasein als Radfahrer verbringen würden. Nichtwissen schützt nicht vor Strafe. Ohne Ansehen der Person werden diese ausgesprochen, der Radfahrer zum Fußgänger degradiert und aus der Fußgängerzone gewiesen.

Motorradfahrer sind eine besondere Spezies Mensch: sie sind ebenso unverwundbar wie Autofahrer in ihren Autos. Die Lederkombination schützt im Falle eines Straßenkontaktes des Motorradfahrers vorViesematente beim Tag der offenen Tuer der Polizei Erfurt Sued 9/2008 Hautabschürfungen, der Helm schütz vor Beschädigungen des Kopfes, obwohl dort nicht mehr viel kaputt zu machen wäre, betrachtet man das Verhalten dieser überwiegend aus männlichen Individuen bestehenden Randgruppe. Diese Randgruppe teilt sich grob in zwei Gruppen. Gruppe Eins sind die meist Grauhaarigen, oft mit Fransen an den Jackenärmeln, deren Maschinen mehr Hubraum aufweisen als so manch Mittelklassewagen. Die Vertreter dieser Gruppe werden von ihrer Umwelt meist als harmlos eingestuft, denn sie haben schon lange nicht mehr den Ehrgeiz, jedem Hanswurst an der Kreuzung beweisen zu müssen, dass sie eher weg sind, als Hanswurst den ersten Gang eingelegt hat. Und sie zeigen auch dieses Balzverhalten nicht mehr, ihre Maschinen beim Anfahren auf das Hinterrad
aufbäumen zu lassen als wäre es ein Hengst der eine Stute riecht. Womit wir bei Gruppe Zwei angelangt sind. Hubraum haben auch die Vertreter der Gruppe Zwei. Im Gegensatz zu Gruppe Eins verhalten sich bei Gruppe Zwei Hubraum und Gehirnmasse umgekehrt proportional. Das merkt man, wenn die meist jugendlichen Heißsporne durch die Gegend heizen, die Gänge voll ausfahren, die Motoren heulen lassen, als verlören sie ihre Kolbenringe. Vorzugsweise fahren diese Genossen durch verkehrsberuhigte Wohngegenden, um dann an der Einmündung zur Hauptstraße ihr Gefährt zu Höchstleistungen zu peitschen, gellend lärmend in die Nacht oder den Sonntagnachmittag zu rasen. Manchmal sitze ich am offenen Fenster, lausche diesen akustischen Attacken und mir fehlt so das letzte Geräusch einer solchen Abfahrt: das Kratzen von Metall auf Asphalt, dieses unnachahmliche Klatschen, das der Körper eines Motorradfahrers erzeugt, wenn er nach einigen Metern wieder zur Erde zurückkehrt. Ich gönne ihm diesen letzten Flug. Es ist die konsequente Anwendung des Naturgesetzes, wer nicht aufpasst, endet als Nahrung.

Ich bin Fußgänger. Ein Fußgänger, der an der Fußgängerampel tatsächlich wartet bis grün wird, den Spott von Freunden mit stoischer Gelassenheit hinnimmt und der sich manchmal die alten Zeiten zurückwünscht, als auf der anderen Straßenseite im Verborgenen ein Volkspolizist wartete, um mich vor aller Augen um drei DDR-Mark zu erleichtern (es ist nicht das Geld, es ist die Schmach, vor den Anderen bestraft zu werden!).

Ich bin Radfahrer. Ein Radfahrer, der das Erfurter Nadelöhr (das ist die ach so tolle Bahnhofsunterführung, unsere überdachte Haltestelle, diese stinkende Hölle aus Zigarettenqualm, Bratwurst- und Brathähnchengeruch, vermischt mit den Ausdünstungen unserer taffen Jugend, die mit geöffneten Bierflaschen in der Hand auf Bus und Bahn warten) lieber schneller als langsamer durchqueren will. Dennoch steige ich vom Rad ab und schiebe.

Ich bin Autofahrer. Ein Autofahrer, der in den letzten 25 Jahren viermal wegen zu schnellem Fahren ein Bußgeld zahlen musste und an zwei Unfällen beteiligt war, bei denen ausschließlich unsere Blechhaut angekratzt wurde. Ich ärgere mich über Fußgänger, die bei Rot über die Straße latschen, als wären sie allein auf Gottes weiter Welt. Ich ärgere mich über Radfahrer, die nachts ohne Licht fahren, weil ich sie nicht gesehen habe, bevor ich sie überfahre. Ich ärgere mich über Autofahrer, die sich ins Halteverbot stellen, mir dadurch ein Weiterfahren unmöglich machen oder wenigstens erschweren und auf Anfrage dann noch pampig werden.

Ich bin kein Motorradfahrer. Doch ich habe genügend Motorradunfälle in meinem Wohnumfeld erlebt.

Die eine oder andere fragwürdige Regelung gibt es schon: 
Warum müssen denn nachts Fußgängerampeln in Betrieb sein? Reicht es denn nicht, den gesunden Menschenverstand walten zu lassen (sollte es diesen noch geben)?
Müssen alle Kreuzungen des nachts durch Ampeln gesteuert werden? Reicht nicht die simple Rechts-vor-Links-Regel (ob die noch gelehrt wird in Fahrschulen, die sich „Speed for Fun“ nennen)? 
Warum müssen Radfahrer vom Befahren von Fußgängerzonen und Gehwegen ausgeschlossen werden? Reicht es nicht, wenn sich Radfahrer an die Fußgänger mit Bedacht nähern, ihnen womöglich mit einer Klingel ihr Nahen ankündigen? 
Warum müssen Radfahrer nachts ohne Licht fahren? Reicht es nicht, wenn die Hersteller von Fahrrädern wieder verpflichtet werden, ihre Produkte in einem verkehrssicheren Zustand auszuliefern, also mit Beleuchtung? Beste Begründung, warum Fahrräder ohne Beleuchtung verkauft werden, hatte ein Verkäufer in der Radscheune in Erfurt zu bieten (zugegeben, der Verkäufer hat Kinderfahrräder gemeint): „Die fahren doch bloß am Tag!“ Da kann ich mir ja an meinem Auto auch die Scheinwerfer rauskloppen – ich fahre ja auch bloß am Tag.

Passt auf Euch auf und nehmt den Nachbarn wahr.


Euer Uli

Ein Bildersuchrätsel

Tuggat,

für alle Tucker`s gibt`s hier ein kleines Rätsel. Wer mitmachen will, sendet die jeweilige Lösung bis zum 10. Tag nach Erscheinen an: 

boeni57@web.de

Ich werde die schnellsten und richtigen Einsendungen mit der dazugehörigen ID Nr. an Manathas weiter geben. Der große Schreiber Manathas wird dann über die EP entscheiden.

Vergesst bitte nicht Eure ID Nr. anzugeben, wegen der Vergabe der EP, am besten bei Betreff: 

Finde die 6 Unterschiede zwischen den 2 Bildern, wo sind sie?


Original - von Richard Bönisch

Faelschung - von Richard Bönisch


Lösung des letzten Rätsels: 

Geheimtuer

Ich wünsche euch viel Spass!

Tuggat
Richard

Bei Fragen wendet euch bitte direkt an mich!

Richard der Raetselhafte
boeni57@web.de



Buchvorstellung: Salman Rushdie "Harun und das Meer der Geschichten" 

Für "Die satanischen Verse" wurde Salman Rushdie verfolgt und ein Kopfgeld auf seinen Tod ausgesetzt. Ganz so schlimm ist es bei "Harun und das Meer der Geschichten" nicht, wenngleich das Märchen, und es ist ein Märchen, zwar sehr wortgewaltig, ähnlich dem Stil eines indischen Bollywoodfilmes geschrieben ist, so kann man doch eindeutige Anspielungen auf Rushdies eigenes Leben erkennen – und das ist beabsichtigt.

Harun und sein Vater, ein Geschichtenerzähler, geraten in ein fremdes Fantasieland – dort sind die Menschen Seiten eines Buches und dieses Land ist ein zwei Zonen unterteilt, zwischen diesen steht ein Krieg bevor, und Harun ist plötzlich mittendrin. Es gibt eine Prinzessin, einen Prinzen, einen Widehopf und einen Dschinn und alle zusammen bestehen ein wunderbares Abenteuer – ein ganzes Märchen – mit happy end und vielen Farben, die man alle in seiner Vorstellungen sehen kann. … oder eben … ein Bericht über die Macht der Literatur und die Angst mancher ‚ausgedienter‘ Herrscher vor selbiger.

Ich konnte das Buch nur lesen und verstehen, als ich mich ihm voll und ganz widmete – hatte ich noch andere Gedanken im Kopf, erschien es mir als ein Wirrwarr an Worten – konnte ich ganz auf das Buch eingehen, so erlebte ich ein Märchen aus einer anderen Welt. Trotzdem der einzige Rushdie, den ich bisher gelesen habe.


(hg)


Hallo Marburg!


Der Monat Oktober 2009 brachte ziemlich grosse Veränderungen in unser Leben. Tochter Maria hatte im August 2009 die Zusage zum Studium an der Philipps Universität in Marburg erhalten - juhuu! ;) Durch Zufall und den heissen Tipp eines Freundes aus Arnstadt wurde gerade ein Zimmer in einer WG am Stadtrand von Marburg frei, in einem schönen alten Fachwerkhaus mit Holzfussböden, Balken, niedrigen Zimmerdecken, sogar einem kleinen Garten mit 4 Hühnern - gelegen oberhalb der Stadt, ganz in der Nähe des Waldes. In diesem Haus wohnen insgesamt 8 alternative junge Leute. Darunter ein Musiker, Kunststudenten, ein Filmemacher, ein dunkelhäutiger Kenianer, der Politikwissenschaften studiert und vorübergehend auch ein Norweger, der gerade durch Deutschland reist: Maria passt dort genau hinein!    

Ganz unverhofft, einige Tage vor Beginn des Studiums Anfang Oktober 2009, erhielt plötzlich auch Marias Schwester Maika per Losverfahren eine Zusage zum Studium, nachdem sie im August noch eine Ablehnung erhalten hatte - ebenfalls an der Uni Marburg! Zwar hatte Maika inzwischen ganz andere Lebenspläne, entschied sich dann aber doch kurzfristig für Marburg. Am ersten Studientag musste nun auch Maika ein Zimmer in Marburg suchen - ein total aussichtsloses Unterfangen!

Erst kürzlich habe ich einen Zeitungsbericht gelesen, wonach die Wohnungssituation in der Studentenstadt Jena katastrophal ist. Sämtlicher preiswerter Wohnraum für Studenten ist total ausgebucht, so dass neue Studenten manchmal monatelang mit ihrem Schlafsack umherziehen und teilweise im Flur bei anderen Mitstudenten schlafen müssen, in der Hoffnung, bald eine eigene Bleibe zu finden. Für die wenigen freien WG-Zimmer, die angeboten werden, gibt es so genannte Casting-Termine, bei denen sich die Bewerber im Halbstundentakt vorstellen und am Ende von den Mitbewohnern ausgewählt werden. Auf eine Wohnung kommen in Jena oftmals bis zu 30 Bewerber. Kein Wunder, dass derzeit eine grosse Unzufriedenheit unter den Studenten herrscht, die sich überall in Streiks und Protesten bemerkbar macht. Die Wohnungssituation ist dabei nur ein Kritikpunkt. 

Gleich am ersten Studientag schaute sich also Maika zusammen mit ihrer Schwester eine 4er-WG im Innenstadtbereich von Marburg an. Den Aushang hatte sie in der Uni gelesen. Trotz zahlreicher anderer Bewerber, die am gleichen Tag diese Wohnung besichtigten, erhielt Maika das Zimmer - was für ein Glück! ;) Nach Marias Theorie kein Zufall: die Stadt hat die beiden gewollt und erwartet! ;)

Ankunft in MarburgMaria bemalt die Waende ihres Zimmersgemeinsame Kueche fuer acht Mitbewohnerentdeckt in Marias WGdurch Maria verschoenerter Plastikstuhl Asi, Maika, Maria, Christian aus Norwegen und PhillippBlick ueber MarburgSpruch der Gebrueder Grimm: sie fanden Marburg haesslich!viele Treppen in der gesamten StadtFrank in MarburgMaika und Maria

Mitte Oktober fuhren mein Liebster und ich gemeinsam mit Manfred, unserem Kraftfahrer, im Transporter nach Marburg, um den Mädels einige Möbel aus Arnstadt zu bringen. An diesen zwei Tagen sahen wir zum ersten Mal mit eigenen Augen diese Universitätsstadt im Bundesland Hessen. Ich muss sagen, sie gefiel mir auf Anhieb! Viele alte Fachwerkhäuser, Kopfsteinpflaster, Treppen, enge Gassen, Kirchen, ein weithin sichtbares Schloss, Berge und Wälder. Daneben eine moderne Innenstadt mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten, Pubs, Kinos usw. 

Beeindruckt hat mich das ausgebaute öffentliche Verkehrsnetz - für Studenten kostenlos durch das Semesterticket! Die Busse fahren sehr häufig und sind meist voll besetzt. Wir sind z.B. am Sonntag abend gegen 21 Uhr mit dem Bus durch die gesamte Stadt bis zum Hauptbahnhof gefahren. An jeder Haltestelle stiegen viele Menschen ein und aus. Wenn ich da an meine Heimatstadt Arnstadt denke, wo die Busse oft völlig leer sind und Linien in Nachbarorte am Wochenende nur zweimal täglich fahren, dann könnten wir hier nur von Marburg lernen. Die Grundlage bilden natürlich die niedrigen Fahrpreise, die ganz sicher durch die Stadt Marburg im öffentlichen Interesse gestützt werden. 

Ein weiterer erster Eindruck von der Stadt: überall junge Menschen auf den Strassen! Der Altersdurchschnitt dieser Stadt beträgt nach meiner Schätzung wohl nur ca. 30 Jahre. Noch nie ist mir woanders eine derart junge Bevölkerung aufgefallen!  

Nach Besichtigung der WG-Zimmer unserer Mädels, die ziemlich weit voneinander entfernt liegen, mussten wir natürlich auch noch Marburgs Natur am Rande der Stadt erforschen. Von Marias Wohnung aus gesehen ist man schon nach 5 Minuten Fussweg mitten im Wald. Nicht weit entfernt gibt es eine herrliche Klosterruine oben auf einem Berg, von wo man weit ins Land schauen kann... Ein magischer Ort, wunderschön!

Nach Übernachtung in Maikas Wohnung, die sich in Bahnhofsnähe befindet, fuhren wir am nächtsten Tag mit dem Zug zurück nach Arnstadt. - Seit ich die Stadt Marburg gesehen habe, bin ich beruhigt. Den Kindern geht es dort sehr gut und das Studium kann nun mit Volldampf beginnen - auf in den neuen Lebensabschnitt!  

Klickt auf die Bildchen, sie vergrössern sich dann!



Ein Beitrag von Asi
www.tuckerland.de

Gelassenheit bedeutet Loslassen von Vergangenheit und Zukunft und Freilassen von Ängsten. 
© Dr. Ebo Rau, (*1945), deutscher Mediziner 
Quelle : »Alles zu seiner Zeit«, ein Taschenbuchkalendarium, 
herausgegeben und verlegt von Dr. Eberhard Rau, Amberg

Gott gebe mir die Gelassenheit, 
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, 
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann 
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
 

Reinhold Niebuhr, (1892 - 1972), US-amerikanischer Theologe, 
Philosoph und Politikwissenschaftler 
Quelle : In den USA in den 40er-Jahren bekannt geworden als
»Serenity Prayer«, bei uns als »Gebet der Gelassenheit«
 

Insel Baltrum- Fotografiert von Kerstin Mach Insel Baltrum- Fotografiert von Kerstin Mach Sanddorn auf Baltrum - Fotografiert von Kerstin Mach
   Nordseeinsel Baltrum Oktober 2009 Fotos von Kerstin Mach



Folgende Email erreichte mich von Uta Hoepp, unserer langjährigen Tuckerspielerin und TLZ-Autorin, mit der Bitte um Weiterleitung an alle TLZ-Leser:

Ein wichtiger Hinweis

herausgegeben vom ASB:

Die Retter und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass beim Strassenunfall die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben. Bei dem Einsatz weiss man aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu kontaktieren ist.

Ambulanzfahrer haben also vorgeschlagen, dass jeder in sein Handy-Adressbuch die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudo eingibt. Das international anerkannte Pseudo ist: 

ICE (= In Case of Emergency)


Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen, welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist. 

Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw. Leicht, kostet nichts, kann aber viel erreichen.

Bitte diese Meldung unbedingt an alle Freunde und Bekannte weiterleiten, damit dieses Verfahren weltweit Anwendung finden wird!

Ihr

Hausärzteverband Westfalen-Lippe e.V.
Wilhelm-Brand-Straße 1a
44141 Dortmund
Tel. 0231-821175
E-Mail mailto:BDA-Westfalen-Lippe@t-online.de
HP www.hausaerzteverband-wl.de

Uta Hoepp

Der Witz des Monats 

Ein frommes, gutes Paar war auf dem Weg zum Standesamt, als ein tragischer Verkehrsunfall ihre Leben beendete. 
Als sie nun in den Himmel kamen, fragten sie Petrus, ob er ihre Vermählung arrangieren könne. 
Sie hätten sich so auf ihre Hochzeit gefreut, so dass sie sich nichts sehnlicher wünschten, als ein Ehepaar zu werden. 
Petrus dachte einen Moment nach, willigte dann ein und sagte dem Paar, sie müssten noch ein bisschen warten. 
Es vergingen danach fast hundert Jahre, bis Petrus sie wieder rufen ließ. 
Die beiden wurden in einer einfachen Zeremonie getraut.
Zuerst waren die beiden glücklich, aber mit der Zeit erlosch die Liebe. 
Etwa dreißig Jahre später waren sie sich einig, dass sie nicht die Ewigkeit miteinander verbringen wollten. 
Sie suchten Petrus auf und sagten: "Wir dachten, wir würden für immer glücklich sein, 
aber nun glauben wir, wir haben unüberbrückbare Differenzen. Gibt es eine Möglichkeit uns scheiden zu lassen?" 
"Nehmt ihr mich auf den Arm?", sagte Petrus. "Ich habe hundert Jahre gebraucht, um einen Priester nach hier oben zu bringen, damit ihr heiraten könnt. 
Es wird mir doch nie gelingen, einen Anwalt zu bekommen!"

Der Erlkönig - zeitgemäß

Wer surft so spät durch Nacht und Netze? -
es ist der User in wilder Hetze.
er hält sein Windows fest im Arm,
und auch dem Modem ist schon warm.

"Mein Windows, was birgst du so bang dein Gesicht?"
"siehst du, oh User, das Virus dort nicht?
den Trojanerkönig mit Makro und Wurm?" -
"mein Windows - es ist nur ein Datensturm."

"Betriebssystem, komm, geh mit mir,
gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
manch bunte Websites sind am Strand
und auf den Servern gibt’s viel Tand."

"Mein User, mein User, und hörest du nicht,
was der Virus mir leise und schmeichelnd verspricht?" -
"sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
es piepst nur das Modem, das wieder mal spinnt."

"Willst, feines Windows, du mit mir gehn?
mein Makro soll dich kitzeln schön,
meine Routinen werden die Bytes dir recht schütteln,
und löschen und deine Dateien gut rütteln!"

"Mein User, mein User und siehst du nicht dort
Trojaners EXE am düsteren Ort?" -
"mein Windows, mein Windows, ich seh´s genau,
es glimmt doch mein alter Schirm nur so grau."
"Ich liebe dich, mich reizt deine DLL;
und willst du gleich booten, Dann lösch ich dich schnell!"
mein User, die Platte läuft an! Trojaner hat mir ein Leid angetan."

Dem Surfer grausts, er klickt geschwind,
und in der Leitung das Bit gerinnt;
er kappt die Verbindung mit Müh und Not,
jedoch zu spät, zu spät - das Windows bleibt tot.
 
Erika Fritz
Erika

IMPRESSUM
"Tuckerlandzeitung" (TLZ) inklusive "Tafel des Ruhmes" (TdR) der eingetragenen Spieler des PC-Spieles "Tuckers Abenteuer" (TA)
Erscheinungsweise: Jeweils am letzten Sonntag des Monats auf der website www.tuckerland.de --->tlz
Einsendeschluss für TLZ-Beiträge der jeweils kommenden Ausgabe ist Dienstag vorm letzten Sonntag im Monat.
Alle TLZ-Beiträge bitte  an Redaktion+Organisation der TLZ: Asi asi@tuckerland.de 
Bearbeitung der TdR: Manathas manathas@tuckerland.de  
Entwicklung und Umsetzung des PC-Spiels TA: Frakar
frakar@tuckerland.de
Hinweis: Für eingesandte Manuskripte/Fotos wird keine Haftung übernommen. Der Inhalt der Beiträge wird von dem jeweiligen Unterzeichner verantwortet. EMails werden zum Teil gekürzt übernommen.

   ...and the adventures continues...